Auf den ersten Blick ist das eine Szenerie wie aus einem Kiffertraum: Hektarweise Cannabispflanzen stehen an einem Hang ein kleines Stück oberhalb des Ammersees, mehr als zwei Meter groß und prächtig gediehen. Dazwischen Sonnenblumen und blühende Malve. Doch der Hanf, der hier wächst, eignet sich nicht als Rauschmittel, der hat andere Qualitäten. „Das ist ein Tiefwurzler, trockenresistent, heimischer als der Mais und nicht so kratzbürstig“, schwärmt der Öko-Landwirt Uli Ernst, der zum 28. Mal auf seinem Feld bei Utting ein Pflanzen-Labyrinth angelegt hat. Die Segel der Schiffe von Christoph Columbus seien aus Hanf hergestellt worden, ebenso habe man es für das Papier der Guttenberg-Bibel verwendet.
Freizeit im FünfseenlandRasante Fahrt ins Hanflabyrinth
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Eine neue Attraktion im Ex-Ornamentis-Labyrinth ist eine Downhill-Bahn für Traktoren im Bobbycar-Format. Die fünfjährige Luisa meistert die Strecke mit viel Geschick.
Nila ThielDem Irrgarten am Ammersee dient jedes Jahr ein anderes Motiv als Vorlage. Diesmal ist es das Kolosseum in Rom. Und es gibt wieder neue Attraktionen, darunter eine Holzbahn für Traktoren im Bobbycar-Format.
Von Michael Berzl, Utting
