U18-Bundestagswahl:Ein Herz für die Kleinen

Auf die sonstigen Parteien entfallen die meisten Kreuzchen

Die Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis scheinen ein Herz für die kleinen Parteien zu haben. Denn bei der U18-Bundestagswahl des Bundesjugendrings vereinen die "Sonstigen" die meisten Kreuzchen auf sich. Von den laut Zwischenergebnis 1887 abgegebenen Zweitstimmen entfallen 21,4 Prozent auf Volt, Piraten, "Die Partei", Freie Wähler, AfD oder Tierschutzpartei. Als größte Partei schneiden die Grünen mit 21,2 Prozent am besten ab. Dahinter folgen CSU mit 21,0, FDP mit 15,7, SPD mit 15,1 und Linke mit 5,6 Prozent.

Bei den Direktkandidatinnen und -kandidaten macht laut einer Auszählung des Kreisjugendrings Martina Neubauer (Grüne) das Rennen mit 25,1 Prozent vor Michael Kießling (CSU) mit 24,4 Prozent. Auf Carmen Wegge (SPD) entfallen 16,1, auf Britta Hundesrügge (FDP) 11,3 und auf Simone Ketterl 9,3 Prozent. Die Urnen standen in Starnberg, Herrsching, Tutzing, Gauting und im Landschulheim Kempfenhausen.

Bayernweit haben sich 68 000 Kinder und Jugendliche in fast 700 Wahllokalen beteiligt. Hier schneidet die CSU mit 21,2 Prozent am besten ab, vor den Grünen mit 18,4 und der SPD mit 16,7 Prozent. Die sonstigen Parteien bekommen 20,0 Prozent. Die Endergebnisse werden am Montagmittag erwartet.

© SZ vom 20.09.2021 / dac
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