Das Präsidium des Bayerischen Landtags hat die Benennung von Tutzing als neuen „Ort der Demokratie in Bayern“ beschlossen. Mit der Auszeichnung wird die Bedeutung Tutzings als Symbolort der politischen Bildung und des demokratischen Diskurses gewürdigt. In diesem Jahr gehen weitere Auszeichnungen als „Ort der Demokratie“ nach Ismaning, Mödlareuth, München, Nürnberg, Traunreut und Wunsiedel.
„Mit dem engagierten Einsatz der Akademie für Politische Bildung und der Evangelischen Akademie haben die Menschen in Tutzing seit 1957 entscheidend zur Förderung von politischer Bildung und demokratischem Diskurs beigetragen“, so Landtagspräsidentin Ilse Aigner. „Von der Vermittlung demokratischer Werte bis hin zur Stärkung gesellschaftlicher Mitbestimmung zeigt sich eindrucksvoll: Demokratie lebt vom Wissen, vom Austausch und von der aktiven Teilhabe.“ Als sichtbare Auszeichnung wird in Tutzing noch eine Gedenk-Stele aufgestellt, ein goldfarbener Würfel, gefasst auf einer Steinsäule.

