TelefonbetrugFalsche Polizisten bestehlen Rentnerin in Dießen

Der falsche Polizist gab vor, die Goldmünzen vorsorglich fotografieren zu wollen – und steckte sie dann einfach ein (Symbolbild).
Der falsche Polizist gab vor, die Goldmünzen vorsorglich fotografieren zu wollen – und steckte sie dann einfach ein (Symbolbild). Hannes P Albert/dpa

Es gibt eine neue Welle sogenannter Schockanrufe. In Dießen nehmen Kriminelle, die sich als Ermittler der Kriminalpolizei ausgeben, einer 74-Jährigen Geld, Gold- und Silbermünzen ab.

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In einer aktuellen, neuen Welle von Telefonbetrug ist auch eine Rentnerin in Dießen Opfer gemeiner Betrüger geworden. Offenkundig um die Sache sehr dringend erscheinen zu lassen, riefen die Kriminellen die Frau am Donnerstag ungewöhnlich spät, erst gegen Mitternacht, an. Laut dem Polizeibericht gab sich seiner der unbekannten Täter am Telefon als Polizeibeamter aus und behauptete, es wäre soeben ein tatverdächtiger Dieb gefasst worden. Dieser hätte einen Zettel bei sich gehabt, auf dem die Adresse der Seniorin notiert gewesen sei, mit dem Hinweis, bei ihr sei Gold und Schmuck zu finden.

Schon kurz darauf kam ein weiterer angeblicher Polizeibeamter zu der Frau nach Hause, um angeblich Fotos von ihren Wertgegenständen für die Versicherung und die Staatsanwaltschaft zu machen. Während die Frau den Raum kurz verließ, nahm der Mann Geld, Gold- und Silbermünzen an sich und machte sich ganz schnell aus dem Staub. Wie hoch der Beuteschaden ist, ist noch unklar.

Auch die Polizeiinspektionen in Starnberg und Penzberg melden ein derzeit erhöhtes Aufkommen solcher betrügerischen Schockanrufe. In den aktuellen Fällen werde bevorzugt die oben geschilderte Masche der falschen Polizeibeamten probiert. Die Polizei warnt zu Vorsicht.

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