Eine auch im Winter im Starnberger See badende Frau hat am Freitagmorgen einen Einsatz der Wasserwacht ausgelöst. So bemerkte ein aufmerksamer Passant gegen 8.30 Uhr die Schwimmerin, die im Bereich des Tutzinger Nordbads ins Wasser stieg. Etwa 25 Minuten später fiel ihm auf, dass deren Kleidungsstücke noch immer am Ufer lagen. Da ihm das komisch vorkam, verständigte er den Notruf. Die integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin Wasserrettungskräfte rund um den See, da mit einer Vermisstensuche zu rechnen war.
Als die ersten Kräfte kurz nach dem Notruf ausrücken wollten, war die Schwimmerin längst wohlbehalten aus dem Wasser gestiegen. Nach Aussage eines Berufsfischers, der die beginnende Suchaktion mitbekommen hat, geht die Dame regelmäßig das ganze Jahr über zum Schwimmen.
Auch wenn die Rettungskräfte nicht eingreifen mussten und damit scheinbar umsonst ihre Arbeitsstellen verlassen haben, war es richtig, dass der Passant seine Beobachtung mitteilte, betont Oliver Jauch, Sprecher der BRK-Kreiswasserwacht. Die Helfer rückten lieber einmal mehr aus als zu spät.