An der Allmannshauser SteilwandTauchunfall im Starnberger See: Notaufstieg nötig

Die Allmannshauser Steilwand im Starnberger See ist ein bei Freizeitsportlern beliebter Tauchspot.
Die Allmannshauser Steilwand im Starnberger See ist ein bei Freizeitsportlern beliebter Tauchspot. (Foto: Franz Xaver Fuchs)

Zwei Personen bekommen Probleme mit der Sauerstoffversorgung – knapp 40 Meter unter Wasser.

Von Linus Freymark, Berg

Nach einem Tauchunfall im Starnberger See sind ein 22-Jähriger und seine 27-jährige Begleiterin von der Wasserwacht gerettet worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Duo während seines Tauchgangs an der Allmannshauser Steilwand in knapp 40 Metern Tiefe Probleme mit der Luftversorgung bekommen.

Nach Polizeiangaben ließ das Equipment des 22-Jährigen aus bislang ungeklärter Ursache sämtliche Luft ab. Daraufhin leiteten die beiden einen sogenannten Notaufstieg ein, um schnell an die Wasseroberfläche zu gelangen. Dort bemerkten zwei Spaziergänger die in Not geratenen Taucher und alarmierten die Rettungskräfte.

Dabei schluckte die 27-Jährige eine nicht unerhebliche Menge Wasser. Sie und ihr Mittaucher, der den Unfall auf den ersten Blick unverletzt überstanden hatte, wurden zur weiteren medizinischen Begutachtung und der Unterbringung in einer Druckkammer mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Wie genau es zu den plötzlichen Problemen mit der Luftversorgung kommen konnte, ermittelt nun die Polizei. Eine der Fragen, die die Beamten dabei klären müssen, wird sein, ob die Probleme bei der Sauerstoffversorgung durch eine fehlerhafte Bedienung der Ausrüstung oder einen technischen Defekt hervorgerufen wurden.

Die Allmannshauser Steilwand im Starnberger See ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel von Tauchern – auch Mitte November sind dort noch Wassersportler anzutreffen.

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