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Starnberger See:Neues Rettungsboot für die Feuerwehr

(Foto: Feuerwehr Tutzing)

Erstmals hat sich das neue Katastrophenschutzboot der Tutzinger Feuerwehr bewährt: Dessen Besatzung eilte am Sonntagnachmittag Rettungstauchern aus Wolfratshausen und Kameraden der Feuerwehr Münsing zur Hilfe und verhinderte in letzter Minute, dass ein mit Wasser vollgelaufenes Segelboot in einem Bojenfeld vor St. Heinrich im Starnberger See untergeht. Mit einer installierten Tragkraftspritze sei das Boot so weit leer gepumpt worden, dass es "vor dem Untergang gerettet werden konnte", berichtet der Sprecher der Tutzinger Feuerwehr, Horst Duensing. Vermutlich sei das Schiff durch den starken Regen am Wochenende vollgelaufen, man habe es aber unbeschädigt dem Eigner übergeben können, so Duensing. Das Katastrophenschutzboot hatte in diesem Jahr der Landkreis Starnberg für fast 133 000 Euro angeschafft, wobei sich der Freistaat noch mit einem Zuschuss von 77 000 beteiligen werde, wie die Kreisbehörde mitteilt. Das Mehrzweckboot ist 6,70 Meter lang, hat eine Motorleistung von 225 PS und bietet Platz für zehn Einsatzkräfte, die auch Brände in Bootshütten und Schiffen bekämpfen können.

© SZ vom 01.09.2020 / deu

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