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Starnberger See:Einer nach dem anderen

Possenhofen: Starnberger See Schwimmen
(Foto: Nila Thiel)

Alle drei Sekunden darf wieder ein Schwimmer ins Wasser: So sieht in Corona-Zeiten ein Massenstart aus. Gut 350 Schwimmer haben am Samstag an einem Wettbewerb im Starnberger See teilgenommen und vom Erholungsgelände bei Possenhofen aus je nach Kondition zwei oder vier Kilometer zurückgelegt. Die meisten von ihnen haben die komplette Distanz zum anderen Ufer bei Leoni und zurück bewältigt. Die Schwimmzeiten sind da sehr unterschiedlich; das Spektrum reicht von gut einer halben Stunde bis etwas mehr als zwei Stunden. Am schnellsten war der 40-jährige Nicky Lange aus Konstanz, der für die volle Strecke eine knappe Stunde gebraucht hat. Ältester Teilnehmer war der 84-jährige Hans Reichelt aus München, der sich mit der Zwei-Kilometer-Strecke begnügt hat, ebenso wie der jüngste Starter, der erst 14 Jahre alt ist. Bei der Seeüberquerung haben Gruppen der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zusammen mit Kollegen der Wasserwacht mit mehreren Booten die Strecke zwischen Possenhofen und Leoni abgesichert. Auch eine Drohne war im Einsatz, wie ein DLRG-Sprecher berichtet.

© SZ vom 03.08.2020 / rzl

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