Nach Sprung vom Boot23-Jähriger ertrinkt im Starnberger See

Viele suchen an heißen Tagen Abkühlung im Starnberger See. Am Freitagnachmittag endete jedoch ein Badetag für einen 23-Jährigen tödlich.
Viele suchen an heißen Tagen Abkühlung im Starnberger See. Am Freitagnachmittag endete jedoch ein Badetag für einen 23-Jährigen tödlich. Hartmut Pöstges

Mehrere Zeugen versuchen zu helfen, nachdem ein junger Mann von einem Boot springt und untergeht– doch  jede Hilfe kommt zu spät.

SZ bei Google bevorzugen

Ein 23-jähriger Mann ist am Freitagnachmittag im Starnberger See ertrunken. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem Badeunfall aus.

Der georgische Staatsangehörige befand sich der Polizei zufolge gemeinsam mit einem 26-jährigen Bekannten auf einem Boot. Gegen 17.50 Uhr sprang er ins Wasser. Kurze Zeit später ging er unter. Mehrere Zeugen versuchten, ihn zu retten – ohne Erfolg. Alarmierte Taucher konnten den 23-Jährigen schließlich in rund acht Metern Tiefe nur noch tot auffinden und bergen.

Hinweise auf eine Beteiligung Dritter haben sich bislang nicht ergeben, heißt es im Bericht der Beamten. Die Ermittlungen dauern an.

In den vergangenen Tagen sind bereits mehrere Menschen in Bayern beim Baden in Seen gestorben, am Freitagnachmittag starb ein 68-Jähriger am Chiemsee, als er von einem Boot aus Baden ging.

© SZ/cjk - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Freizeit in Bayern
:Wie man sich beim Baden im See und Fluss richtig verhält

Die Wasserwacht rät, mit Bedacht in Seen und Flüsse zu springen – gerade bei großer Hitze. Was sonst noch wichtig ist.

Von Franziska Jahn

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: