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Freizeit:Leinen los auf Starnberger See und Ammersee

Starnberg, See

Saisonauftakt am Starnberger See: Hier der 50 Meter lange Ausflugs-Katamaran "Starnberg".

(Foto: Georgine Treybal)

Die Seenschifffahrt startet in die Saison - zunächst mit einem verkleinerten Fahrplan. Mit Beginn der Pfingstferien soll sich das ändern.

Von Astrid Becker

Trotz Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 blieb eines in der vergangenen Woche noch unklar: Wann genau die Bayerische Seenschifffahrt ihren Betrieb auf dem Starnberger See und dem Ammersee wieder aufnehmen wird. Nun steht es aber fest: "Leinen los" heißt es bei den Ausflugsdampfern im Fünfseenland nun von diesem Montag an. Die ersten Schiffe legen nach dem regulären Fahrplan am Ammersee um 8.15 Uhr ab, am Starnberger See um 10.15 Uhr. Eines allerdings wird noch nicht dabei sein: die neue Berg, die erst am Dienstagmorgen getauft wird. Das Elektro-Schiff fährt rein mit Ökostrom und soll erst noch ein paar Testfahrten absolvieren, bevor es seinen festen Platz in der Flotte am Starnberger See erhält.

Wann dies sein wird? "Ein bisschen dauert es schon noch, ich muss also noch um Geduld bitten ", sagt der Geschäftsführer der Seenschifffahrt, Michael Grießer, am Sonntag. Geduld muss er auch selbst aufbringen: Denn die Schiffe, die am Königssee und Tegernsee unterwegs sind, dürfen vorerst ihre Heimathäfen noch nicht verlassen: "Die Sieben-Tage-Inzidenzen sind dort noch zu hoch - leider", so Grießer.

Die Schifffahrt startet daher ihre Saison in diesem Jahr mit dem Starnberger See und dem Ammersee. Wie auch schon in Vor-Pandemie-Zeiten üblich, verkehren die Ausflugsdampfer auf den beiden Seen zunächst mit einem verkleinerten Fahrplan, dessen Taktung sich jedoch mit Beginn der Pfingstferien am 22. Mai erhöht. (www.seenschifffahrt.de).

Starnberg: letzte Vorbereitungen bei der Starnberger Seen- und Schiffahrt

Auch auf den Schiffen gelten die Corona-Regeln: der Starnberger Betriebsleiter Markus Färber mit einem der neuen Schilder.

(Foto: Nila Thiel)

An Bord gelten laut Schifffahrt die üblichen Hygieneregeln: also ein Mindestabstand von eineinhalb Metern voneinander und FFP2-Maskenpflicht für alle. Weil die Dampfer rechtlich als öffentliches Verkehrsmittel gelten, müssen Fahrgäste aber keinen negativen Coronatest vorlegen. Zudem werden sie vorerst auf eine Bewirtung an Bord verzichten müssen : "Die Gastronomie unter diesen Umständen wieder hoch zufahren, wäre derzeit noch zu unwirtschaftlich", sagt Grießer. Deshalb würden auch noch keine Erlebnisfahrten angeboten. Die Schiffe könnten aber nach wie vor - unter den jeweils gültigen Corona-Regeln - gechartert werden: etwa für Hochzeiten oder Geburtstage im exklusiven, kleinen Kreis.

© SZ vom 10.05.2021
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