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Starnberg:Zusätzliches Haus am Wiesengrund abgelehnt

Eine Lösung ist nicht in Sicht, die Betroffenen bleiben im Ungewissen: Die fehlerhafte Vergabe im Losverfahren um Grundstücke für das Einheimischenmodell "Am Wiesengrund", bei dem ein Bewerber nicht berücksichtigt worden war, hatte am Montag mehrere betroffene Zuhörer in den Stadtrat gelockt. Der Vorschlag der UWG, das Gebiet um einen Bauplatz zu erweitern, sei in dem ohnehin sehr eng bebauten Gebiet aus emissionsschutzrechtlichen Gründen nicht möglich, sagte Bürgermeisterin Eva John. Auch sei nicht sicher, ob der nicht berücksichtigte Bewerber dann ein Grundstück erhalten würde. Stefan Frey (CSU) regte an, den Bewerber auf andere Weise zu entschädigen, weil eine "Rückabwicklung des Verfahrens problematisch" sei. Im Falle einer Klage könnten eineinhalb bis zwei Jahre vergehen. John versicherte, ein Rechtsanwalt prüfe den Vorgang derzeit. Gegebenenfalls will sie eine Sondersitzung einberufen.