StarnbergZehn Fahrräder statt zwei Autos

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Als Beitrag zur "Förderung des innerstädtischen Radverkehrs" möchte die Starnberger UWG einen Antrag für den Stadtrat verstanden wissen, der die Umwandlung von zwei Autostellplätzen in der Maximilianstraße zu Fahrradabstellflächen mit je fünf Stahlbügeln zum Abstellen und Anschließen von Rädern vorsieht. Die Fahrradflächen sollen - gegebenenfalls befristet auf ein oder zwei Jahre - in der nördlichen und südlichen Maximilianstraße entstehen. UWG-Stadtrat Thorsten Schüler, neben Franz Sengl (Grüne) städtischer Verkehrsreferent, begründet seinen Antrag mit einer Entlastung der Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr. Dazu sei "der Umstieg auf andere Verkehrsmittel ein wichtiger Baustein", heißt es. Im Zuge der Gleichbehandlung aller Verkehrsmittel sollten auch für den Radverkehr Abstellmöglichkeiten bereitgestellt werden, die weder den fließenden Verkehr noch Fußgänger stören. Die temporäre Umwandlung von nur zwei Stellplätzen werde das Parkplatzangebot für Kraftfahrzeuge kaum reduzieren, aber bis zu 20 Fahrrädern eine sichere Abstellmöglichkeit bieten. Somit werde auch "die Attraktivität einer Nutzung von Fahrrädern für innerstädtische Aktivitäten" gefördert.

© SZ vom 11.12.2020 / phaa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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