Bauprojekt in Starnberg:"Wiege" weicht Neubau

Bauprojekt in Starnberg: Die Tage der "Wiege von Starnberg" sind gezählt. Die begehbare Skulptur - hier ein Foto vom April 2021 - in unmittelbarer Nähe zum Heimatmuseum soll einem funktionalem Neubau weichen.

Die Tage der "Wiege von Starnberg" sind gezählt. Die begehbare Skulptur - hier ein Foto vom April 2021 - in unmittelbarer Nähe zum Heimatmuseum soll einem funktionalem Neubau weichen.

(Foto: Peter Haacke)

Für das Areal an der Bahnhofstraße stehen zwei Entwürfe zur Auswahl. Eine professionell besetzte Jury wird das Siegerkonzept küren.

Die Tage der "Wiege von Starnberg" scheinen gezählt zu sein: Das temporäre, pinkfarbene Kunstwerk an der Bahnhofstraße wird einem funktionalen Neubau der Starnberger Projektentwickler Ehret und Klein weichen. Aus einem Architektenwettbewerb sind Ende November zwei Preisträger hervorgegangen, die ihre Entwürfe weiter entwickeln. Im Anschluss soll ein Preisgericht den Sieger ermitteln, danach sollen alle Konzepte der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Details sind bislang nicht bekannt.

Der professionell besetzten Jury aus Architekten und Planern gehörten unter anderen Bürgermeister Patrick Janik und Stadtbaumeister Stephan Weinl an. Insgesamt fünf Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten waren zum Wettbewerb eingeladen. Einstimmig entschied sich die Jury für zwei Preisträger: "Beer Bembé Dellinger Architekten" mit den Landschaftsarchitekten "Burkhardt, Engelmayer, Mendel" sowie "Delaossa Architekten" mit "Mahl Gebhard Konzepte Landschaftsarchitekten". Nach Einschätzung des Preisgerichts fügen sich die Konzepte der Preisträger an sensibler Stelle sehr gut in das Stadtgefüge ein.

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