Kaum ein Thema hat die politische Landschaft in Starnberg so sehr geprägt wie die Verkehrsproblematik. „Tunnel oder Umfahrung“ galten jahrzehntelang als einzige Alternativen und als Synonyme für anhaltenden Streit in der verkehrsgeplagten Kreisstadt. Dies führte einerseits zu einer wundersamen Mehrung politischer Gruppierungen, andererseits zu einer Zersplitterung auf kommunalpolitischer Ebene. Im Klartext: Neun Parteien und Gruppierungen haben künftig im 30-köpfigen Stadtrat plus Bürgermeister das Sagen.
MeinungKommunalwahlen 2026Kollektives Desinteresse
Kommentar von Peter Haacke, Starnberg
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Nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten in Starnberg beteiligen sich an der Stichwahl für das Bürgermeisteramt. Woran nur mag es liegen?
