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SZ-Serie: Villen und ihre Geheimnisse:Blutige Schönheit

Ernst Haiger hat den neobarocken Bau 1909 entworfen - er arbeitete später für die Nationalsozialisten.

(Foto: Privat)

Die "Villa de Osa" am Starnberger See, erbaut von einem späteren NS-Architekten, galt als eines der ungewöhnlichsten Herrschaftshäuser der Gegend. Im Krieg beschlagnahmte die Wehrmacht das Gebäude, später wurde dort eine Familie ermordet. Blick in eine wechselhafte Geschichte.

Von Katja Sebald

Einst war die "Villa de Osa" in Kempfenhausen eines der ungewöhnlichsten Herrschaftshäuser weit und breit: Das filigrane neobarocke Kleinod, ein Gartenpalais en miniature, war vom Stuttgarter Schloss Solitude inspiriert. Berühmt aber wurde die Villa nicht als architektonisches Gesamtkunstwerk, sondern als Schauplatz eines Dreifachmordes, bei dem eine ganze Familie ausgelöscht wurde.

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