RettungseinsatzVermisster Schwimmer wählt Notruf

Die Starnberger Kreiswasserwacht durfte am Sonntagabend wieder abdrehen (Symbolbild). 
Die Starnberger Kreiswasserwacht durfte am Sonntagabend wieder abdrehen (Symbolbild). 
Franz Xaver Fuchs

Die Suche nach einem 19-Jährigen bei Kempfenhausen findet ein gutes Ende.

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Ein vermisster Schwimmer im nördlichen Starnberger See hat am Sonntagabend Rettungskräfte zu Wasser, Land und Luft ausrücken lassen. Wie die Kreiswasserwacht Starnberg mitteilt, hatte der 19-Jährige aus Berg mit Freunden den Tag am Wasser verbracht und war abends bei Kempfenhausen noch einmal mit seinem Bruder auf den See hinaus geschwommen. Dieser habe ihn nach einiger Zeit nicht mehr gesehen und sei deshalb ans Ufer zurückgekehrt. Nach einer weiteren halben Stunde habe er sich Sorgen gemacht. Gegen 21.35 Uhr setzte er einen Notruf ab. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin mehrere Wasserrettungseinheiten, den Landrettungsdienst und einen Rettungshubschrauber.

Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Der 19-Jährige hatte von Kempfenhausen aus die nördliche Seespitze auf einer Strecke von rund 1,2 Kilometern durchschwommen und war an der Seepromenade Starnberg an Land gegangen. Als er die Suchaktion bemerkte, habe er „gut reagiert“, sagt Oliver Jauch von der Kreiswasserwacht. „Er hat sich ein Handy ausgeliehen und sich beim Notruf gemeldet.“

Der Vermisste sei „unversehrt zum Ausgangsort zurückgebracht und von den Freunden in Empfang genommen“ worden. Der 19-Jährige war davon ausgegangen, dass auch sein Bruder mit nach Starnberg schwimmen würde und hatte nicht mitbekommen, dass dieser umgekehrt war. Bei einbrechender Dunkelheit verliere man sich auf dem See leicht aus den Augen, sagt Jauch. Die anfahrenden Rettungskräfte konnten jedenfalls wieder abdrehen. Alarmiert waren die Wasserwachten aus Ammerland, Feldafing, Starnberg, Tutzing und Wolfratshausen sowie die DLRG Pöcking-Starnberg.

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