StadtgeschichteTechnisches Wunderwerk am Starnberger See

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Mit dem Zug zum Baden: Das Undosa-Wellenbad lag direkt am Bahnhof in Starnberg, wie diese historische Ansichtskarte zeigt.
Mit dem Zug zum Baden: Das Undosa-Wellenbad lag direkt am Bahnhof in Starnberg, wie diese historische Ansichtskarte zeigt. (Foto: Katja Sebald)

In Starnberg eröffnet 1905 das Undosa-Bad. Seinen Besuchern bietet es maschinell erzeugte Wellen und einen Strand. Zehntausende kommen zum Schwimmen.

Von Katja Sebald, Starnberg

Es war eine Sensation! Das soeben eröffnete Undosa-Wellenbad in Starnberg sei „eine der großartigsten Einrichtungen, deren hygienische Bedeutung von enormer Tragweite ist“, verkündete der Land- und Seebote in seiner Ausgabe am 18. Juni 1905. Und weiter schrieb das Lokalblatt fast prophetisch: „Dadurch wird dem Rufe Starnbergs als Sommerfrische sich bald der eines gesuchten Kurorts hinzugesellen.“ Niemand konnte damals ahnen, dass nur ein knappes Jahrzehnt später der Ausbruch des Ersten Weltkriegs dem Fremdenverkehr am Starnberger See ein jähes Ende bereiten würde und man bereits 1921 die marode Wellenmaschine abbauen sollte. Immerhin sechzehn Jahre lang aber erregte das Wellenbad die Gemüter der Stadtgesellschaft.

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