Krieg in der Ukraine:"Wir brauchen die gesamte Zivilgesellschaft"

Lesezeit: 5 min

Die meisten Geflüchteten kommen in Bayern am Münchner Hauptbahnhof an. Von dort werden sie auf die Kommunen verteilt, die die Unterbringung und Versorgung organisieren - kein leichtes Unterfangen. (Foto: IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

Auch Bayern leistet einen humanitären Beitrag für die aus der Ukraine Geflüchteten. Die Kommunen stellt das aber vor enorme Herausforderungen. Unterstützt sie die Staatsregierung dabei ausreichend? Ein Gespräch mit Starnbergs Landrat Stefan Frey.

Interview von Linus Freymark, Starnberg

Der russische Überfall auf den Nachbarstaat Ukraine lässt wohl kaum jemanden unberührt. Seit nunmehr drei Wochen tobt in Europa ein Krieg, der immer absurder erscheint. Die Opfer der Angreifer sind vor allem Zivilisten: Wohnhäuser, Kindergärten und Hospitale wurden und werden bombardiert. Auch der Freistaat versucht, die humanitäre Not der Flüchtlinge zu lindern. Doch die Unterbringung der Gestrandeten ist zum Großteil Aufgabe der Kommunen. Welche Herausforderungen gibt es dabei? Unterstützt die Staatsregierung die Landkreise dabei ausreichend? Wie soll es weitergehen, wie können die neuen Aufgaben bewältigt werden? Auch Starnbergs Landrat Stefan Frey (CSU) weiß: Es wird nicht leicht.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Plötzlich zu neunt

Die sechsköpfige Familie Mooser aus Gauting teilt sich ihr Zuhause seit einer Woche mit Flüchtlingen aus der Ukraine. Wie das Zusammenleben mit Fremden funktioniert und in welchen Momenten auch Helfer hilflos sind.

Von Carolin Fries

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: