Tödliche TierquälereiEntenquälerin vom Starnberger See womöglich gefunden

Eine Stockente mit Nachwuchs.
Eine Stockente mit Nachwuchs. Renate Schmidt

Eine 51-jährige Frau, die bei anderer Gelegenheit Enten mit Steinen beworfen hat, ist von einer Zeugin wiedererkannt worden. Die Polizei ermittelt, ob sie auch für den tödlichen Vorfall am 2. Juli verantwortlich ist.

Eine 51-Jährige aus dem Landkreis München könnte womöglich die gesuchte Frau sein, die am 2. Juli am Starnberger See eine Entenmutter mit einem Steinwurf getötet hat. Die Polizei teilt mit, dass sie von einer anderen Frau gemeldet wurde, die zwar nicht den Vorfall vor einem Monat miterlebt hatte, sie aber acht Tage davor in Starnberg beim Steinewerfen auf Enten beobachtet habe. Damals habe sie die Polizei nicht verständigt, da keine Tiere getroffen oder verletzt wurden.

Die Zeugin hatte dann eine Woche später in der Zeitung von der tödlichen Tierquälerei gelesen.  Am Samstag habe sie die Frau, die sie selbst Ende Juni beim Steinewerfen auf Enten gesehen hatte, auf der Liegewiese am See wiedererkannt. Sie rief umgehend bei der Polizei an, die kurz darauf eintraf und die Personalien der Verdächtigen aufnahm. Die Polizei ermittelt nun, ob sie für die tödliche Tierquälerei am 2. Juli verantwortlich ist.

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SZ PlusVon Peter Haacke

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