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A952:Das Staurätsel am Starnberger Autobahnzubringer

Seit Tagen stehen die Autos im Feierabendverkehr auf bis zu zwei Kilometer. Techniker prüfen nun im Auftrag der Straßenbehörden, woran das liegt.

Seit Tagen ärgern sich am frühen Abend viele Autofahrer, die von der Garmischer Autobahn oder Percha kommen, und etwa 15 Minuten in zwei Kilometer langen Staus vor Starnberg stehen müssen. Dort hat vergangenen Montag am Nordportal des geplanten B2-Tunnels ein neuer Bauabschnitt begonnen. Deswegen sei aber nicht die Ampeltechnik oder das Schaltprogramm geändert worden, berichtet Jacob Eberle, Sachgebietsleiter des zuständigen Staatlichen Straßenbauamtes Weilheim. Er habe erst am Freitagvormittag von den besonderen Stauproblemen erfahren, als ihn die Verkehrsmanagerin Susanne Münster vom Starnberger Landratsamt angerufen habe. Die Kreisbehörde befindet sich nahe des Ortseingangs, deren Mitarbeiter die regelmäßigen Staus quasi vor der eigenen Haustür beobachten können.

Das Straßenbauamt hat noch am Freitag Techniker beauftragt, zu prüfen, ob eine Störung vorliegt, die Ampelphasen aus dem Takt geraten oder besser abzustimmen sind. Am kommenden Montag werde mit den beteiligten Firmen das Problem weiter erörtert, kündigte Eberle an. Die Polizei berichtet dagegen davon, dass viele Autofahrer von der Münchner Straße (B2) trotz Sackgassenschildern rechts in die Moosstraße abbiegen, dann in der Petersbrunner Straße umdrehen müssen und nicht bis zur Gautinger Straße in Richtung Bahnhof Nord oder Mühltal weiterfahren können. Die Beschilderung sei aber ausreichend und die Sperrung rechtzeitig für die Autofahrer erkennbar, betont Polizeihauptkommissar Peter Madjar, Verkehrsexperte der Starnberger Inspektion. Er verwies zudem darauf, dass die Strandbadstraße verengt worden sei, aber die B 2 am Nordportal vierspurig befahrbar bleibe.