Starnberg Stand-Up-Paddler wollen Rücksicht nehmen

Starnberger und Ammersee dienen Tausenden Wasservögeln als Winterquartier oder Ruhestation auf dem Zug weiter nach Süden. In den vergangenen Jahren hatten Ornithologen häufiger beobachtet, dass einzelne Stand-Up-Paddler (SUP) große Gruppen von Vögeln aufschreckten. Dieses Fluchtverhalten kostet die Tiere für den Weiterflug dringend benötigte Energiereserven. Kürzlich hat Andrea Gehrold, Gebietsbetreuerin des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) am Starnberger See, Vertreter der Freizeitsportler zu einer Aussprache eingeladen. Die SUP-Schulen und -Vereine, Leistungssportler und SUP-Web-Aktivisten wie Pascal Rösler ("Water for Generations"), Surf-Schulen und -Shops sprachen sich geschlossen dafür aus, ihre Sportarten naturverträglich auszuüben und auf die Quartiere der Wasservögel Rücksicht zu nehmen. Bemängelt wurde freilich, dass diese Ruhezonen noch nicht genügend mit Bojen oder Infotafeln markiert sind. Auch im Internet sollten Informationen über die Schutzgebiete weiter verbreitet werden.