Sternegipfel am Starnberger See:Die Koch-Elite tut sich zusammen

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Sternegipfel am Starnberger See: Maximilian Moser (rechts) präsentiert seine pochierte Renke, die auch den Juli im "Zwölf Monate, zwölf Sterne"-Kalender von Armin Langer (links) ziert.

Maximilian Moser (rechts) präsentiert seine pochierte Renke, die auch den Juli im "Zwölf Monate, zwölf Sterne"-Kalender von Armin Langer (links) ziert.

(Foto: Nila Thiel)

Vier Spitzenköche und zwei Newcomer wollen im Juli bei einem Lunch erstmals in Starnberg Feinschmecker verwöhnen. Eine der exklusiven Kreationen soll fleisch- und fischlos sein - und trotzdem aus rund 25 verschiedenen Zutaten bestehen

Von Astrid Becker

Niemandsland. Als Kompliment für die gastronomischen Qualitäten rund um Starnberger See und Ammersee dürfte diese Aussage seitens der damaligen Verantwortlichen des Gault&Millau wohl kaum zu verstehen sein. 2014 fiel sie so. Und der damals gerade zum ersten Mal von der Konkurrenz Michelin mit einem Stern bedachte Maximilian Moser vom "Aubergine" im Starnberger Hotel Vier Jahreszeiten wurde gar als "nicht erwähnenswert" erachtet. Das dürfte mittlerweile der Vergangenheit angehören. Denn längst gilt Moser nicht nur als ein Garant für feine gehobene Küche, dessen Stern einzig über dem Starnberger See funkelt, sondern als einer, der sich darüber hinaus einen festen Platz in den Herzen, beziehungsweise Mägen von Feinschmeckern erobert hat. Und jetzt will Moser noch mehr Sterne zum Leuchten bringen in der Region. Dafür holt er Sascha Kemmerer von der "Kilian Stuba" im Kleinwalsertal, Florian Vogel von "Camers Schlossrestaurant" in Hohenkammer und Simon Lang vom "Maximilian's" in Augsburg nach Starnberg. Wie er selbst sind diese Männer Meister der Kochkunst und von Michelin gleichwertig bedacht worden. Gemeinsam wollen sie nun Anfang Juli in Starnberg rund 150 Gästen zeigen, was unter gehobener Küche zu verstehen ist.

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