Die Idee, sich mit dem Körperkult der Reichen und Schönen am Starnberger See zu beschäftigen, lieferte die SZ. In einem Artikel mit der Überschrift „Warum ist der Landkreis Starnberg so dünn?“ hieß es, dass im Fünfseenland bayernweit die wenigsten adipösen Menschen mit einem BMI von über 30 leben. Nach der höchsten Kaufkraft und der höchsten Cabrio-Dichte nun also das nächste Klischee, dachte sich die promovierte Historikerin und Buchautorin Claudia Wagner, die bekannt ist für ihre kurzweiligen, aber sehr fundierten Themenführungen am Starnberger See. Unter dem Titel „Be Beauty“ bietet sie seit Juli Führungen an, in denen sie über Bewegung und Ernährung einst und jetzt berichtet.
Körperkult im 19. JahrhundertSisi und der Schönheitswahn am See
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Die Obsession mit Bewegung und Ernährung ist am Starnberger See kein neues Phänomen. Schon Kaiserin Elisabeth hat mit Diäten und Leibesübungen ihre Wespentaille kultiviert, wie die Historikerin Claudia Wagner veranschaulicht.
Von Sylvia Böhm-Haimerl, Starnberg

Kirche:So lebt es sich in der Priester-WG
Mathias Klein-Heßling und Jaime-Pasqual Hannig leben beide im Aufkirchener Pfarrhaus am Starnberger See. Die katholische Kirche nennt diese Lebensform „Vita Communis“. Innerhalb der Pfarrer-WG teilen die Kollegen nicht nur den Wohnraum.
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