StarnbergNeue Preise im Seebad

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Für die Sauna im Seebad gibt es einen neuen Tarif.
Für die Sauna im Seebad gibt es einen neuen Tarif. (Foto: Arlet Ulfers)

Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren kommen nicht mehr automatisch kostenlos rein. Für die Sauna wird ein Zwei-Stunden-Tarif eingeführt.

Von Linus Freymark, Starnberg

Bei der Preisstruktur für den Eintritt im Starnberger Seebad gibt es erneut Änderungen. So wird der im Frühjahr in Kraft getretene kostenlose Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre wieder eingeschränkt. In Zukunft gilt das nur noch, wenn die Badegäste in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen sind, der die Aufsicht übernimmt. Gruppen, die ohne Aufsichtsperson erscheinen, müssen in Zukunft den ermäßigten Eintrittspreis entrichten.

Grund für die Änderung ist nach Angaben des Bads das Fehlverhalten der jungen Badegäste. Oft hätten Gruppen Materialien beschädigt, Dreck hinterlassen und andere Besucher belästigt, hieß es im Stadtrat. Die Zahl der Hausverbote sei seit dem Frühjahr „enorm gestiegen“. Dies liege auch daran, dass die Kinder einen Rausschmiss in Kauf nehmen, weil sie wissen, dass sie am nächsten Tag wiederkommen können, ohne bezahlen zu müssen. Weil dem Seebad zudem durch die vielen Kindergeburtstage zusätzlicher Reinigungsaufwand entsteht, wird für Feiern im Bad in Zukunft eine Service-Pauschale von 20 Euro pro Veranstaltung erhoben.

Auch für die Besucher der Sauna gibt es eine Neuerung: Der Stadtrat beschloss am Montag die Einführung eines Zwei-Stunden-Tarifs. Der ist von der kommenden Wintersaison an für 25 Euro buchbar. Bisher war es neben dem Abendtarif im Sommer nur möglich, ein Vier-Stunden-Ticket für 39 Euro zu lösen. Da sich viele Besucher jedoch nur über einen kürzeren Zeitraum in den Dampfbädern aufhalten, war vielfach der Wunsch nach einem günstigeren Tarif geäußert worden.

Um die Sicherheit der Badegäste zu erhöhen, soll zudem ein System in den Becken installiert werden, das Ertrinkungsfälle automatisch erkennen soll. Die Anwendung basiert auf künstlicher Intelligenz und schlägt Alarm, sobald sie unnatürliche Bewegungen registriert. Hierfür stellt der Stadtrat 115 000 Euro im kommenden Haushalt bereit.

Seit der Preiserhöhung im Frühjahr hat das Seebad deutlich höhere Umsätze eingefahren. Für den August 2024 konnten rund 190 000 Euro eingenommen werden – ein Plus von fast 40 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sind die Besucherzahlen in Hallen- und Strandbad leicht rückläufig gewesen, lediglich im Juli gab es im Vergleich zum Vorjahr rund 2700 Besucher mehr. Aktuell laufen im Seebad die einmal jährlichen Revisionsarbeiten. Von 21. Oktober an ist es wieder für Besucher geöffnet.

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