Schönheitswahn in sozialen Medien: "Die Bestätigung anderer zu bekommen ist ein menschliches Verlangen"

Lesezeit: 4 min

Schönheitswahn in sozialen Medien: "Die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie sind zwar groß, aber nicht unbegrenzt": Joachim von Finckenstein warnt davor, sich zu sehr auf sein Äußeres zu fixieren.

"Die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie sind zwar groß, aber nicht unbegrenzt": Joachim von Finckenstein warnt davor, sich zu sehr auf sein Äußeres zu fixieren.

(Foto: Arlet Ulfers)

Was ist schön? Der plastische Chirurg Joachim von Finckenstein über Mode und Ideale, Selbstwahrnehmung und den Grund, warum Instagram und Co. selbst ihn verzweifeln lassen.

Interview von Linus Freymark

Joachim von Finckenstein ist plastischer Chirurg. Sein Job besteht also darin, Menschen nach ihren Wünschen zu verschönern. Trotzdem sieht er die übermäßige Fixierung auf das eigene Äußere sehr kritisch. Im Interview erklärt er, warum die sozialen Medien hier eine entscheidende Rolle spielen - und warum es niemanden gibt, der eine Blumenwiese hässlich findet.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
Top high view image of two best friends lovers lesbians LGBT couple boyfriend and girlfriend lying on couch watching TV and surfing the Internet together on weekends. Happy relationship on lockdown; eifersucht handy
Smartphone
Der Beziehungsfeind Nr. 1
Enjoying the fresh sea air; loslassen
Liebe und Partnerschaft
»Solange man die Emotionen zulässt, ebben sie auch wieder ab«
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Mutlose Mädchen
Wissen
»Die Töchter wollen nicht so ein Leben wie ihre erschöpften Mütter«
Zur SZ-Startseite