Starnberg:Schlossberghalle: Sanierung wird teurer

Die Sanierung der Schlossberghalle wird teurer als erwartet. Im Juli hatte der Stadtrat die kalkulierten Kosten von 1,8 Millionen Euro befürwortet. Nun musste der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung den Preisrahmen auf 1,9 Millionen plus 70 000 Euro für eine Abluftanlage im Bühnenbereich aufstocken. Da manche Zulieferer laufend Preisanpassungen vornähmen, ist laut Verwaltung nicht abschätzbar, ob womöglich ein weiteres Mal nachgebessert werden muss. Die Halle ist 27 Jahre alt. Technik, Elektrik und Brandschutz müssen saniert werden.

In der Kritik stand die Nebelmaschine für die Bühne, die nur etwa drei Mal im Jahr genutzt werde. Ludwig Jägerhuber (CSU) sprach von einer "Luxusausstattung". Wie der Planer Andreas Weger aber erläuterte, gehe es nicht nur um den Nebel. Zwar müsse die Lüftung während des Bühneneffekts abgeschaltet werden, da ansonsten die Rauchmelder auslösten. Doch hinter der Bühne gebe es derzeit gar keine Abluftanlage. Bei geschlossenem Vorhang werde also der Luftaustausch blockiert. Insbesondere zu Coronazeiten sei die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet. Sicherlich könne die Installation einer Nebelmaschine mit Abluftanlage verschoben werden, doch das würde die Kosten um 20 000 Euro nach oben treiben.

© SZ vom 28.09.2021 / SBH
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