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Starnberg:Schäden "Am Hochwald" bleiben Thema

Es gibt Themen in Starnberg, die sind auch immer für einen Disput gut. Solch ein Thema ist und bleibt der städtische Waldwegebau "Am Hochwald". Der gesamte Waldstreifen in der Stadt ist nur gut 400 Meter lang und somit auch der strittige Weg. Im Frühjahr dieses Jahres war ein Mini-Bagger dort angerückt und hatte einen matschigen, kaum erkennbaren Pfad in einen sehr ordentlichen Waldweg verwandelt. Anwohner protestierten gegen die Arbeiten und sammelten Unterschriften. Auch der Bund Naturschutz lehnte das Vorgehen der Stadt ab. Der Weg soll laut Stadtverwaltung der Waldbewirtschaftung dienen. Mitte August hatte die CSU-Fraktion im Stadtrat einen Antrag gestellt, der darauf abzielt, den entstandenen Schaden an Bäumen und deren Wurzelwerk von einem externen Fachmann untersuchen zu lassen und die Forstverwaltung zuzuziehen. Der Ferienausschuss sollte sich diesen Mittwoch mit dem Antrag befassen. Antragsteller Stefan Frey (CSU) ließ den Antrag jedoch in Abwesenheit mit sieben zu fünf Stimmen von der Tagesordnung nehmen, da er die Sache im Gegensatz zur Stadt noch nicht für erledigt hält, auch wenn Rathauschefin Eva John bereits im Juli ein Monitoring veranlasst hat. Dieses soll allerdings mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen, um mögliche Schäden an Bäumen abzulesen.