Starnberg Beschränkt

Bürgermeisterin Eva John (links) und Betriebshof-Leiter Peter Mayer präsentieren am Unteren Seeweg die neue Schranke.

(Foto: Stadt Starnberg)

Stadt sperrt Promenade vor Undosa für Autos ab

Für "geordnete und sichere Verhältnisse an der Starnberger Seepromenade" ist am Montag eine neue Schranke in Betrieb genommen worden. Die Einfahrt in Unteren Seeweg und Seepromenade soll demnach nur noch für Anlieger, Berechtigte, Lieferanten, Rettungsdienst sowie Nutzer der Behindertenstellplätze möglich sein. Laut Bürgermeisterin Eva John sind damit die zeitweise chaotischen Zustände durch Falschparker und Autofahrer beendet. Bisher war die nur für Fußgänger und Radler freigegebene Seepromenade oft widerrechtlich befahren und zugeparkt worden. Ein Konzept, das die Versetzung der Schranke auf Höhe des Vereinsgeländes des Münchner Ruder- und Segelvereins vorsah, hatte der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität bereits im Juni 2018 beschlossen; im März legte auch die Verwaltung einen Plan vor.

Das neue Konzept zum "Schutz der Fußgänger und zur Entschärfung der gefährlichen verkehrlichen Situationen" - so die Pressemitteilung aus dem Rathaus - hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit betroffenen Anliegern, Vereinen und Unternehmen mit Installation der Schranke, neuer Beschilderung und Markierung umgesetzt. Die Einfahrt durch die schmale Unterführung von der Possenhofener Straße aus ist für Autos nun verboten, der Untere Seeweg ist fast durchgehend Rettungsweg und Fahrradstraße. Nur auf Höhe des Steininger Badegeländes sind drei Behindertenparkplätze und Haltezonen eingerichtet. Ob das Konzept funktionieren wird, muss sich jedoch noch zeigen. Ein erster Praxistest lässt anderes erwarten: Die Schranke öffnete sich am Dienstag auch ohne Schlüssel, Transponderkarte oder Euro-WC-Schlüssel.