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Starnberg:Betrüger verkauft gefälschtes Luxus-Smartphone

Der 46-jährige Käufer hat den Preis noch von 1000 auf 200 Euro heruntergehandelt. Laut Polizei ist die Kopie erst bei genauer Betrachtung vom Original zu unterscheiden.

Mit gefälschten Handys machen derzeit wieder Betrüger ihre Geschäfte. Am Samstag ist in Starnberg ein 46-Jähriger Mann auf ein vermeintlich günstiges Angebot hereingefallen und hat ein täuschend ähnliches Plagiat statt eines Originals gekauft. Erst sein Sohn bemerkte den Schwindel.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der 46-Jährige am Samstagvormittag in der Nähe des Bahnhofs von einem jungen Mann im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren angesprochen, der ein angeblich neues Smartphone mit Mobilfunkvertrag zu verkaufen hatte. Bei dem scheinbar originalverpackten Handy handelte es sich nach dessen Angaben um ein Apple iPhone 11 Pro Max.

Auf dem Vertrag sei der Preis mit 1500 Euro angegeben gewesen. Der Verkäufer verlangte zunächst 1000 Euro, ließ sich dann aber auf 200 Euro herunterhandeln, die er noch auf der Straße in bar kassierte. Bevor der Käufer auch noch eine weitere Frage stellen konnte, entfernte sich der Unbekannte schnellen Schrittes, berichtet die Polizei.

Der 46-Jährige, der wohl davon ausgegangen war, dass er ein gutes Geschäft gemacht und einen Markenartikel weit unter seinem eigentlichen Preis gekauft hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen, als er die Neuerwerbung seinem Sohn zeigte. Der erkannte anhand verschiedener Merkmale, dass es sich nicht um ein Original-iPhone handelte.

Laut Polizei ist das Plagiat tatsächlich erst bei genauer Betrachtung von einem Original zu unterscheiden. Bei dem vorgezeigten Vertrag handelte es sich um eine Fälschung. Die Polizei warnt daher dringend davor, auf solche Angebote einzugehen.

© SZ vom 16.11.2020 / rzl

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