KulturförderungWenn das Geld die erste Geige spielt

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Das Zusammenspiel eines Orchesters einzustudieren, ist das geringste Problem: Dirigent Anton Bernhard und die Musiker der „Philharmonie Starnberger See“ bei der Probe.
Das Zusammenspiel eines Orchesters einzustudieren, ist das geringste Problem: Dirigent Anton Bernhard und die Musiker der „Philharmonie Starnberger See“ bei der Probe. Nila Thiel

Um ein Orchester zu gründen, reichen nicht gute Musiker. Wie es dem Starnberger Musiklehrer Anton Bernhard trotzdem gelungen ist, mit 50 Gleichgesinnten die Philharmonie Starnberger See zur Premiere zu führen.

Von Reinhard Palmer, Starnberg

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Ein großes symphonisches Orchester zu gründen, ist hierzulande ein leichtes Unterfangen – sollte man meinen. Denn qualifizierte und interessierte Instrumentalisten gibt es selbst unter den Amateuren zur Genüge. Die Orchesterdichte ist denn auch in Deutschland vergleichsweise hoch. Dass trotz des großen Interesses nur selten neue Orchester gegründet werden, liegt daran, dass motivierte Instrumentalisten zu akquirieren das geringste Problem ist. Die größte Hürde ist die Finanzierung.

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