Tourismus in StarnbergStelen sollen Orientierung schaffen

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Informationsstelen am Kirchplatz und am Bahnhof See sollen bei der innerstädtischen Orientierung helfen: Christian Fries (Amtsleiter Kultur und Öffentlichkeitsarbeit), Starnbergs zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl und Hersteller Andreas Rachl (rechts) bei der Einweihung der neuen Säulen aus Metall.
Informationsstelen am Kirchplatz und am Bahnhof See sollen bei der innerstädtischen Orientierung helfen: Christian Fries (Amtsleiter Kultur und Öffentlichkeitsarbeit), Starnbergs zweite Bürgermeisterin Angelika Kammerl und Hersteller Andreas Rachl (rechts) bei der Einweihung der neuen Säulen aus Metall. Stadt Starnberg

Die Informationssäulen gehören zum neuen Fußgängerleitsystem, das die Attraktivität und Zugänglichkeit der Stadt verbessern soll.

Von Peter Haacke, Starnberg

„Wo geht’s denn hier zum See?“, dürfte eine der wohl am meisten gestellten Fragen in Starnberg sein, die insbesondere Touristen in Starnberg interessiert. Denn wer sich nicht allzu gut auskennt und dennoch den besonderen Liebreiz der knapp 24 050 Einwohner zählenden Kreisstadt auskosten mag, sieht sich möglicherweise vor ein Problem gestellt: Der Starnberger See – immerhin Deutschlands fünftgrößtes Binnengewässer – ist von der Innenstadt aus betrachtet nahezu unsichtbar. Wer seine ganze Pracht mit Alpenblick erleben will, muss zuvor Tunnel durchschreiten und Gleise unterqueren.

Mit der Fragerei dürfte es aber zumindest an zwei zentralen Punkten der Stadt ab jetzt vorbei sein: Am Kirchplatz und am Bahnhof See wurden am Dienstag zwei Stelen mit wertvollen Hinweisen in Betrieb genommen. Auf der soliden Blechkonstruktion finden sich Richtungspfeile, wo es etwa zu S-Bahnhöfen, Dampfersteg, Schlossberghalle oder Tourismusinformation geht. Auch öffentliche Toiletten sind nun leichter auffindbar, zumal sich an den Blechquadern ein Lageplan findet. Mit der Aufstellung der beiden Informationsstelen startet die Stadt Starnberg den Ausbau eines neuen Fußgängerleitsystems. Ziel des Ganzen: Besuchern wie Einheimischen eine bessere Orientierung im Ort zu ermöglichen und wichtige Ziele übersichtlich darzustellen.

Die Stelen sind eine abgekupferte Idee aus Tutzing. Sie wurden von Andreas Rachl gefertigt und in Zusammenarbeit mit dem Betriebshof der Stadt aufgestellt. Sie sollen den Weg zu zentralen Sehenswürdigkeiten und wichtigen Anlaufpunkten im Ort weisen. Auf den Infosäulen finden sich unter anderem Hinweise zum Museum Starnberger See, Schlossgarten, Seebad, Tutzinger-Hof-Platz, Bucentaurpark oder zum Rathaus. Bei den zwei bislang installierten Säulen soll es allerdings nicht bleiben: Das neue Leitsystem ist als „wachsendes Projekt“ angelegt, bei dem schrittweise weitere Stelen – Stückpreis: rund 1400 Euro – errichtet werden, teilt die Stadtverwaltung mit.

Noch dieses Jahr kommen zwei Stelen hinzu, für 2027 sind dann zwei weitere Infosäulen geplant. Die vorgesehenen Standorte sind Tutzinger-Hof-Platz, Rathaus, Bahnhof Nord und Seebad. So soll nach und nach ein flächendeckendes Leitsystem entstehen, „das die Attraktivität und Zugänglichkeit der Stadt Starnberg weiter verbessert“, heißt es vielsagend in der Pressemitteilung aus dem Rathaus.

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