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Starnberg:Ökoprofit: Gewinn für Umwelt und Bilanz

Diesmal sind es gleich acht Unternehmen aus dem Landkreis Starnberg, die sich an der neuen Runde des Ökoprofit-Wettbewerbs beteiligen. Ziel ist es, sowohl einen Gewinn für die Unternehmensbilanz als auch positive Effekte für die Umwelt zu schaffen. Bei der Auftaktveranstaltung am Mittwochnachmittag wies Projektleiter Philipp Poferl von der Agentur Arqum darauf hin, dass es vor allem wichtig ist, die Mitarbeiter mitzunehmen und mögliche Sparmaßnahmen nicht einfach "von oben" zu verordnen. Denn allein durch Einbindung der Mitarbeiter in das Ökoprofit-Projekt könnten Betriebskosten gesenkt werden - oft mit so einfachen Maßnahmen wie richtig heizen und lüften. Gleichzeitig wird CO₂ gespart, was den ökologischen Fußabdruck verbessert.

An Ökoprofit nehmen diesmal 3M Espe Deutschland aus Seefeld, die Akademie für politische Bildung (Tutzing), das GIZ Internationales Bildungszentrum (Feldafing), das Kreisklinikum Starnberg, die Marianne-Strauß-Klinik (Kempfenhausen), die PTC Telecom GmbH (Wörthsee), das Siemens Global Leadership Center (Feldafing) und die Schölderle Geräte und Werkstofftechnologie GmbH (Andechs) teil. Sechs weitere Unternehmen aus den Landkreisen Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen komplettieren das Team. "Noch nie waren so viele Unternehmen dabei", freut sich Philipp Poferl. Der erste Ökoprofit-Wettbewerb fand bereits 1998 in München statt.

© SZ vom 01.12.2016 / of
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