Der Einsatz eines Rettungshubschraubers auf der B 2 mitten in Starnberg hat am Donnerstagmorgen gegen acht Uhr zu massiven Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Auslöser war ein Auffahrunfall in Percha vor einer roten Ampel an der Kreuzung Berger Straße, bei dem gegen 6.20 Uhr laut Polizei eine 35-jährige Autofahrerin aus Isen leicht verletzt worden ist. Die Unfallverursacherin habe nach der Kollision gewendet und sei in Richtung Berg geflüchtet. Hierbei handele es sich vermutlich um eine 18-jährige Gräfelfingerin, die mit einem Firmenauto gefahren sei, so die Polizei. Nach dem Unfall wurde die geschädigte Fahrerin noch in der Starnberger Polizeiwache befragt, wobei sich ihre Rückenschmerzen so verschlimmerten, dass ein Notarzt verständigt werden musste. Wegen des Verdachts einer Wirbelsäulenverletzung wurde der Rettungshubschrauber alarmiert, der zuerst auf dem Tutzinger-Hof-Platz landen sollte. Doch der Landeplatz wurde kurz darauf zur Kreuzung Münchner und Leutstettener Straße verlegt, die um 8.15 Uhr gesperrt wurde. Zwar konnte die Polizei den Verkehr einspurig und langsam an dem Helikopter vorbeileiten, aber zu dessen Start gegen 8. 40 Uhr mussten die Autos und Laster nochmals angehalten werden. Der Polizei zufolge staute sich der Verkehr in Richtung Autobahn bis zurück zum Maxhof-Kreisel und in der Gegenrichtung bis zur Anschlussstelle Percha. Wegen der Kollision in Percha, bei dem laut Polizei ein Schaden von etwa 3000 Euro entstand, wird wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Belgische Schäferhund der verletzten Autofahrerin blieb unversehrt, teilt die Polizei mit.