Starnbergs Landrat Stefan Frey (CSU) bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Am Samstag haben ihn 105 der 106 Delegierten der CSU-Ortsverbände im Klostergasthof Andechs nominiert. Der 50-jährige Jurist lebt mit seiner Ehefrau Ismene und den drei Kindern in Starnberg.
Sollte er erneut zum Landrat gewählt werden, gibt es für ihn ein „Megathema“, wie er es nennt: „Wie führen wir unsere Kliniken in eine gute Zukunft angesichts der Reformen auf Bundesebene, die letztlich zum Ziel haben, stationäre Krankenversorgung abzubauen?“
Wie ernst ihm das Thema ist, macht Frey in einem optisch spektakulären Aufruf deutlich, den er einen Tag vor der Nominierung über Instagram, Facebook und seinen WhatsApp Status verbreitete: Er trägt seine Forderung als Patient aus einem Klinikbett vor, weil er sich, wie er sagt, so sehr über die Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung ärgert.
Frey fordert, diese zu ändern, da sie zulasten der öffentlichen Gesundheitsversorgung gehen. „Wir brauchen unsere Kliniken hier vor Ort“, sagt er und bittet: „Teilt und liked diesen Aufruf.“ Am Samstagnachmittag hatten schon 26 000 Instagram-Nutzer Freys Aufruf gesehen, rund 840 haben ihn geliked.
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In der politischen Alltagsarbeit geht es für den Landrat auch darum, die Schulen in Schuss zu halten und das Ehrenamt weiter zu stärken. Frey kommt nach eigenen Angaben viel im Landkreis herum und erfährt bei diesen Gelegenheiten, was gut läuft und wo man besser werden könne. Das sei ihm Ansporn, nochmals zu kandidieren, sagt er.

