PolizeiberichtKunde randaliert in Starnberger Supermarkt

Als die Polizei eintraf, war der Tatverdächtige weg. Er stellte sich später.
Als die Polizei eintraf, war der Tatverdächtige weg. Er stellte sich später. Daniel Karmann/dpa

Ein Kunde ist in einem Verbrauchermarkt in Starnberg ausgerastet: Er warf mit Obst um sich und verletzte zwei Personen. Später stellte er sich bei der Polizei.

Bei einem Vorfall in einem Starnberger Supermarkt in der Weilheimer Straße am Freitagabend entstand nicht nur erhebliche Unordnung im Laden. Es wurden auch zwei Personen verletzt.

Wie die Polizei meldet, geriet ein 29-jähriger Starnberger in Rage, weil er sich von einem „schiefen Blick“ eines anderen Kunden (37) angegriffen fühlte. Er schlug dem 37-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht, wodurch der leicht verletzt wurde.

Der Tatverdächtige warf laut Polizei eine Kiwi einer Supermarktmitarbeiterin ins Gesicht, auch die 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Auch weitere Lebensmittel soll der Mann durch den Laden geworfen haben.  Beim Verlassen des Geschäfts soll der Mann auch noch einer 49-jährigen Kundin ins Gesicht gespuckt haben.

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Bei Eintreffen der Streifenbesatzung war der 29-Jährige verschwunden. Er war zum Tatzeitpunkt in Arbeitskleidung mit einem sichtbaren Firmenlogo unterwegs. Am späten Abend stellte er sich bei der Starnberger Inspektion, wohl um zu verhindern, dass die Polizei an seinem Arbeitsplatz erscheint.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung sowie Sachbeschädigung eingeleitet. Der Supermarkt sprach dem 29-Jährigen zudem ein Hausverbot aus. Die genaue Schadenshöhe ist bisher nicht beziffert.

Weitere Zeugen oder Geschädigte des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Starnberg unter Telefon 08151/3640 oder https://kontakte.polizei.bayern.de/ zu melden.

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Eine Handy-App zeigt schnell und einfach, welche Läden und Lokale ohne Stufen zu erreichen sind. Die Übersicht ist teilweise lückenhaft, wird aber mit ehrenamtlicher Hilfe besser. Dabei arbeitet der Berliner Verein „Sozialhelden“ eng mit dem Landkreis Starnberg zusammen.

Von Michael Berzl

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