Kultursommer in Starnberg„Ein Kind mit speziellem Charme“

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Auftakt zu einem teils verregneten, aber dennoch sehr erfolgreichen Starnberger Kultursommer 2024 mit (v.li.): Bürgermeister Patrick Janik, Hannah Wamers, Daniel und Julian Hahn, Till Fincke, Bernd Hassenjuergen, Verena Fincke, Eileen Kerner und Petra Brüderl.
Auftakt zu einem teils verregneten, aber dennoch sehr erfolgreichen Starnberger Kultursommer 2024 mit (v.li.): Bürgermeister Patrick Janik, Hannah Wamers, Daniel und Julian Hahn, Till Fincke, Bernd Hassenjuergen, Verena Fincke, Eileen Kerner und Petra Brüderl. (Foto: Franz Xaver Fuchs)

Der Stadtrat zieht eine positive Bilanz zum Höhepunkt des Sommers und stellt schon jetzt die finanziellen Weichen für eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Von Peter Haacke, Starnberg

Selten genug, dass sich der Starnberger Stadtrat mal einig ist, doch in einem Punkt herrschte am Montagabend großes Einvernehmen: Überschwänglich wurde die dritte Auflage des Starnberger Kultursommers von Vertretern aller Fraktionen gelobt. Trotz bescheidener finanzieller Mittel, vergleichsweise kurzer Vorlaufzeit und eines über weite Strecken verregneten Sommers hatte Petra Brüderl, Leiterin des Kulturbüros im Rathaus, ein Programm der Extraklasse auf die Beine gestellt. Sie präsentierte dem Stadtrat am Montag ihren Abschlussbericht.

Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Stadtführungen sowie Kinder- und Jugendaktionen: Mit dem Kultursommer vom 19. Juni bis 1. August wurde ein umfangreiches Kulturprogramm für verschiedene Zielgruppen umgesetzt. Wochenlang hatten Brüderl und ihre Mitarbeiterinnen zuvor am Programm getüftelt und gefeilt. Und erstmals hatten sich bei der dritten Auflage nach einer Änderung der städtischen Vorgaben auch Sponsoren beteiligen dürfen.

Verzückte das Kultursommer-Publikum in der Starnberger Schlossberghalle: Die außergewöhnlich begabte Jazz-Sängerin Alma Naidu.
Verzückte das Kultursommer-Publikum in der Starnberger Schlossberghalle: Die außergewöhnlich begabte Jazz-Sängerin Alma Naidu. (Foto: Arlet Ulfers)

Getreu dem Motto, „es ist wichtig, dass für jeden etwas dabei ist“ (Brüderl) lockte das Spektakel insgesamt rund 5500 Besucher an. Neben den drei großen, kostenpflichtigen Konzerten zum Auftakt auf der Uferbühne des MRSV und in der Schlossberghalle gab es fast 30 „Umsonst und draußen“-Veranstaltungen im Bucentaur-Park. Als Magneten erwiesen sich auch die „Tatort“-Stadtführungen mit Claudia Wagner und diverse Ausstellungen. Vor allem aber das Kulturcafé „Ganz am Ufer“ erwies sich als Volltreffer: Das gastronomische Angebot soll dauerhaft erhalten bleiben.

„Aus dem Kultursommer ist ein Kind mit Charakter und speziellem Charme geworden“, lobte auch Bürgermeister Patrick Janik. Die 33 000 Euro Investitionskosten der Stadt – hinzukamen 8000 Euro Sponsorengelder und 12 000 Euro Förderung – hätten sich gelohnt, hieß es. Nun beginnen bereits die Planungen für 2025: Nächstes Jahr beabsichtigt die Stadt 40 000 Euro für das sommerliche Kulturhighlight der Stadt auszugeben.

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