Ehrung im Landkreis StarnbergDas sind die neuen Kulturpreisträger

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Kulturpreisträger 2026 im Landkreis Starnberg: Erich Rüba (links), Caroline F. Schuster (oben) und der Kulturverein Garatshausen. Die Geehrten werden im Herbst offiziell ausgezeichnet.
Kulturpreisträger 2026 im Landkreis Starnberg: Erich Rüba (links), Caroline F. Schuster (oben) und der Kulturverein Garatshausen. Die Geehrten werden im Herbst offiziell ausgezeichnet. Landratsamt Starnberg

Erich Rüba, Caroline F. Schuster und der Kulturverein Garatshausen werden für ihr Engagement für Geschichtsforschung und Heimatpflege ausgezeichnet.

Von Peter Haacke, Starnberg

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Die Juroren haben ihre Entscheidungen getroffen, die Kulturpreisträger 2026 stehen fest. Der Landkreis Starnberg hatte den Wettbewerb diesmal unter das Motto „Denkmalpflege und Archäologie, Brauchtum, Heimat- und Archivpflege sowie Geschichtsforschung“ gestellt. Die Kulturpreise werden seit 2002 jährlich in wechselnden Kategorien vergeben. Den mit 3000 Euro dotierten Kulturpreis bekommt Erich Rüba aus Weßling, den Kulturförderpreis (2000 Euro) die 19-jährige Caroline F. Schuster und der Anerkennungspreis (1000) geht an den Kulturverein Garatshausen. Insgesamt standen 18 Bewerbungen zur Auswahl.

Rüba macht sich seit Jahren um das kulturelle Erbe der Gemeinde Weßling und des Landkreises Starnberg verdient. Er hat damit die kulturelle Identität seiner Heimat nachhaltig geprägt. Als langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Gemeindegalerie und Betreuer des Gemeindearchivs hat Rüba unzählige Ausstellungen gewissenhaft konzipiert, organisiert und begleitet. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Wiederentdeckung nahezu vergessener Künstlerinnen und Künstler. Für seine Verdienste wurde Rüba bereits 2019 mit der Bezirksmedaille von Oberbayern ausgezeichnet.

Caroline F. Schuster engagiert sich in Starnberg in den Bereichen Zeitgeschichte, Erinnerungskultur und Demokratie. Die Abiturientin erarbeitete eigene Projekte, beteiligte sich an zentralen Gedenkveranstaltungen und Initiativen der Stadt Starnberg. Zudem erarbeitete sie Angebote für Jugendliche verschiedener Schulen, hielt Vorträge und moderierte Diskussionen. Sie verbindet den analytischen Blick auf Vergangenes mit dem Aktivwerden für die Gegenwart und Zukunft. Der von ihr 2024 am Gymnasium Starnberg erstmals initiierte „Tag der Demokratie“ wurde von Schulen in ganz Bayern übernommen.

Der Kulturverein Garatshausen hat sich die Bewahrung von Überlieferungen und die Vermittlung lokaler Geschichte zum Ziel gesetzt. Er will mit seinem Engagement einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert generieren und als generationenübergreifender Brückenbauer die Dorfgemeinschaft stärken. Er setzte sich unter anderem für die Wiedererrichtung der 1966 abgebrochenen Marienkapelle ein, wirkte maßgeblich an der Neugestaltung des Hofmarkplatzes mit und kämpfte erfolgreich für den Erhalt der Hans-Albers-Villa in Feldafing.

Die offizielle Preisverleihung findet im Herbst statt, teilt das Landratsamt Starnberg mit.

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