Süddeutsche Zeitung

Starnberg:Kollidiert und geschleudert

Drei Unfälle auf der Autobahn gehen glimpflich aus

Ein Lastzug ist am Dienstag gegen neun Uhr kurz hinter dem Starnberger Autobahn-Dreieck in Richtung Percha seitlich mit einem Auto kollidiert. Laut Polizei wollte ein 45 Jahre alter Lkw-Fahrer aus der Ukraine auf die rechte Spur wechseln und übersah offenbar im toten Winkel den Wagen eines 88-jährigen Rentners aus dem Landkreis München. Der Lastzug war aus Richtung Garmisch gekommen, der Autofahrer aus München. Beide Männer blieben bei der Kollision unverletzt, der Schaden beträgt nach Polizeiangaben etwa 6000 Euro. Es kam zu Behinderungen, für etwa eine Stunde war die rechte Fahrspur der A 952 gesperrt.

Am Montagabend kam es auf der Garmischer Autobahn (A 95) wegen Aquaplanings zu Unfällen: Nach Polizeiangaben schleuderte gegen 20.15 Uhr ein 20-jähriger Münchner mit seinem Auto nördlich der Gaststätte Höhenrain in Richtung Norden gegen die Mittelleitplanke. Der junge Mann sei zwar nicht verletzt worden, doch an seinem Auto sei ein Totalschaden von etwa 10 000 Euro entstanden. Die Feuerwehr reinigte die Unfallstelle, die rechte Spur war zirka 30 Minuten gesperrt. Fast zur selben Zeit passierte auf nasser Fahrbahn nördlich von Oberdill ein weiterer Unfall. Hierbei verlor ein 51-jähriger Münchner bei etwa Tempo 120 die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen die Mittelteilplanke. Der Fahrer blieb laut Polizei auch unverletzt, der Schaden beträgt mindestens 20 000 Euro. Die Männer erwartet ein Bußgeld wegen nicht angepasster Geschwindigkeit.

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SZ vom 09.06.2021 / deu
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