Knapp acht Monate vor den bayerischen Kommunalwahlen im März 2026 haben sich in Starnberg bislang drei Kandidaten um den Posten des Bürgermeisters beworben. Neben Amtsinhaber Patrick Janik (CSU, UWG) und Stadträtin Anke Henniger (FDP) bewirbt sich auch Severin Kistner (Grüne) um das höchste kommunalpolitische Amt in der Kreisstadt.
Kistner ist in München geboren, 35 Jahre alt, kinderlos und lebt seit drei Jahren im Starnberger Ortsteil Wangen. Bislang ist er in der Bevölkerung weitgehend unbekannt geblieben und auch kommunalpolitisch kaum in Erscheinung getreten. Bei der Aufstellungsversammlung der Grünen am Freitag unter Mitwirkung von Gisela Sengl, der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, fanden sich keine weiteren Bewerber. 17 der insgesamt 18 Wahlberechtigten votierten für eine Kandidatur Kistners, lediglich eine Stimme war ungültig. Der IT-Fachmann unterstützt als Sprecher der Grünen den Bau des B2-Tunnels und die Seeanbindung, lehnt einen Ausbau des Gewerbestandorts Schorn jedoch ab.
Janik, Henniger und Kistner werden voraussichtlich nicht die einzigen Bewerber sein. Vier Gruppierungen – SPD, BLS, WPS und BMS – haben sich noch nicht zu einer Bürgermeisterkandidatur geäußert.

