Starnberg Paketbote fährt Bonnie an und lässt sie liegen - die Hündin stirbt

Werfthund Bonnie ist tot.

(Foto: oh)

Die Rambeck-Werft in Percha trauert um ihren beliebten Husky-Mischling. Der 21-jährige Fahrer eines Lieferdiensts sagte, er habe keine Zeit gehabt, um sich um das Tier zu kümmern.

Ein Paketbote hat in Percha eine Hündin angefahren und verletzt liegengelassen - Mischling Bonnie starb. Der Fahrer des Lieferdienstes fuhr am Mittwoch gegen elf Uhr mit seinem Kleintransporter auf die Rambeck-Werft im Schiffbauerweg. Als der Wagen wieder losfuhr, hörte Geschäftsführer Anton Dreher seine Hündin laut aufheulen. Er fand das 13 Jahre alte Tier laut Polizei schwer verletzt auf dem Boden liegend. Seine Lebensgefährtin suchte daraufhin nach dem Fahrzeug und entdeckte einen solchen Transporter am Landratsamt.

Der 21-jährige Fahrer gab laut Polizei zu, bei der Firma gewesen zu sein und auch bemerkt zu haben, dass er die Hündin angefahren hat. Er habe sich jedoch wegen Termindrucks nicht um das verletzte Tier kümmern können. Die Hündin wurde sofort zum Tierarzt gebracht, wo sie ihren schweren Verletzungen erlag.

Der Tierarzt konnte die Hündin nicht mehr retten

"Er hätte unseren großen schwarzen Hund auf den grauen Platten vor dem Büro bemerken müssen", klagt Dreher. Bonnie sei ein friedlicher, zutraulicher Hund und bei Kunden und Kinder sehr beliebt gewesen. Der Geschäftsführer berichtet, dass Paketdienste "häufig viel zu schnell über das Werftgelände rasen, weil sie es zu eilig haben".

Auch Drehers Vater ist sehr traurig über den qualvollen Tod der Hündin, den der Tierarzt wegen der schweren inneren Verletzungen nicht mehr retten konnte. Der Seniorchef hatte 40 Jahre immer einen Familienhund gehabt - und wird sich wohl wieder einen anschaffen, wie sein Sohn Anton vermutet.

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