Falsche Polizisten am TelefonZahlreiche Schockanrufe im Bereich Starnberg und Geretsried

In der Stadt Starnberg und Umgebung werden derzeit viele Leute von mutmaßlichen Betrügern angerufen, die Polizei warnt (Symbolfoto).
In der Stadt Starnberg und Umgebung werden derzeit viele Leute von mutmaßlichen Betrügern angerufen, die Polizei warnt (Symbolfoto). (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Die Polizei registriert derzeit eine Zunahme an versuchten Telefonbetrügereien und mahnt zur Vorsicht.

Die echte Polizei in Starnberg und in Geretsried warnt vor Telefonbetrügern, die derzeit offenbar verstärkt mit der Masche „falscher Polizist“ versuchen, Leute hereinzulegen. Es gebe derzeit in und um Starnberg, Geretsried und Dietramszell „ein erhöhtes Aufkommen an sogenannten Schockanrufen“ teilt die Polizei mit.

Die Betrüger behaupteten, ein festgenommener Einbrecher habe einen Zettel mit Adresse und Name der angerufenen Person dabeigehabt, darum solle man Schmuck und Bargeld an „die Polizei“ übergeben. Oder sie wollten den Angerufenen weismachen, ein Angehöriger habe einen Unfall verursacht und nun müsse eine Kaution gestellt werden. Auch die Masche „falscher Arzt“, bei der angeblich ein Angehöriger eine teure Therapie benötigt, die natürlich im Voraus zu bezahlen ist, kam zum Einsatz. Besonders am Dienstag und Mittwoch dieser Woche hat es laut Polizei zahlreiche dieser Betrugsversuche gegeben. Bekannt wurden bislang nur solche, bei denen die Gauner keinen Erfolg hatten.

Damit das so bleibt, weist die Polizei erneut darauf hin, dass die echten Beamten weder unter 110 noch mit unterdrückter Nummer anrufen. Außerdem verlangen Polizei oder vergleichbare Amtspersonen niemals am Telefon Geld und schon gar keine Wertsachen. Eine „Kaution“ gibt es ebenso wenig wie eine ärztliche Behandlung mit Vorauskasse. Im Zweifel rät die Polizei dazu, das Gespräch zu beenden und mit Freunden, Bekannten oder Angehörigen über ungewöhnliche Telefonanrufe zu sprechen oder die echte Polizei anzurufen – aber nie über die Rückruftaste.

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