Staatsstraße 2063:Freie Fahrt durchs Würmtal

Staatsstraße 2063: Auf einer Länge von fast 150 Metern wurden auf der Staatsstraße 2063 entlang des Würmufers 117 Betonpfähle bis in neun Meter Tiefe eingebaut.

Auf einer Länge von fast 150 Metern wurden auf der Staatsstraße 2063 entlang des Würmufers 117 Betonpfähle bis in neun Meter Tiefe eingebaut.

(Foto: Nila Thiel)

Schluss mit Umwegen: Die kürzeste Verbindung zwischen Starnberg und Gauting wird am 24. November wieder für den Verkehr freigegeben.

Das lange Warten hat ein Ende: Nach mehr als vier Monaten Vollsperrung ist die Fahrt durchs Mühltal zwischen Starnberg und Gauting für Autofahrer in wenigen Tagen wieder möglich. Wie das Staatliche Bauamt Weilheim mitteilt, wird die Staatsstraße 2063 am Freitag, 24. November, im Laufe des Tages wieder für den Verkehr freigegeben. Bis dahin werden noch die Böschungen wiederhergestellt, die Markierung aufgebracht, die Baustelle zurückgebaut und die Fahrbahn gereinigt. Bis voraussichtlich Mitte Dezember verbleiben "aufgrund des noch zu installierenden Fahrzeugrückhaltesystems" - gemeint sind Schutzplanken - geringfügige Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung und eine seitliche Fahrbahneinengung.

Für Autofahrer, die regelmäßig zwischen Gauting und Starnberg unterwegs sind, endet damit eine monatelange Zeit der Umwege. Ursprünglich waren die Arbeiten von Ende Juni bis Anfang Oktober geplant. Doch wegen Materialmangels, aus betrieblichen Gründen und wegen gestohlener Verkehrsschilder war der Baubeginn auf Mitte Juli verschoben worden. Starkregen, fehlendes Personal und krankheitsbedingte Ausfälle führten zu weiteren Verzögerungen.

Um ein Abrutschen der Fahrbahn und zur Stabilisierung der Uferböschung wurden auf einer Länge von fast 150 Metern 117 Betonpfähle bis in neun Meter Tiefe eingebaut. Bereits im Frühjahr 2019 waren erstmals Risse am Fahrbahnrand auf dem vier Meter hohen Damm zwischen Fluss und der steil ansteigenden Böschung festgestellt worden. In den Monaten vor der Sanierung des Straßenabschnitts wurde eine Fahrbahnseite gesperrt und eine Ampelanlage installiert. Damit dürfte es nun vorbei sein. "Das Staatliche Bauamt Weilheim dankt den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Vollsperrung für diese dringend notwendige Sicherungsmaßnahme", heißt es in der Pressemitteilung.

Zur SZ-Startseite

Erneuerbare Energien
:Der Wind dreht sich

Nach langem Stillstand erlebt die Nutzung der Windkraft für die Stromerzeugung nun einen Boom. In den Gemeinden Gauting, Krailling, Gilching und Wörthsee sind neue Anlagen geplant.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: