Fairer HandelMit italienischen Lebensmitteln gegen die Ausbeutung

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Christiane Lüst vertreibt im Gautinger Umweltzentrum „Öko & fair“die Produkte der italienischen Initiative „No Cap“.
Christiane Lüst vertreibt im Gautinger Umweltzentrum „Öko & fair“die Produkte der italienischen Initiative „No Cap“.
Nila Thiel

In den Supermärkten landen Obst und Gemüse, die von ausgebeuteten Landarbeitern geerntet werden. Die italienische Initiative „No Cap“ stellt sich dagegen. Dank des Umweltzentrums in Gauting verkauft sie ihre Produkte auch in Deutschland.

Von Francesca Polistina, Gauting

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Es begann alles mit einem Film, oder besser: mit dessen Dreharbeiten. 2019 erfuhr Christiane Lüst vom Gautinger „Umweltzentrum Öko & Fair“, dass der mehrfach preisgekrönte Regisseur Milo Rau an einer Neuinszenierung der Passionsgeschichte arbeitete. Der Film sollte nicht nur das Leiden Jesu Christi erzählen, sondern auch die moderne Versklavung der Landarbeiter in Italien thematisieren. Lüst und Rau standen seit einigen Jahren in Kontakt, im Rahmen seines neuen Projektes hatte der Regisseur die Kampagne „Revolte der Würde“ für die Rechte von Migranten mitinitiiert. Ob Lüst Interesse hätte, sich mit dem Thema enger zu befassen?

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