Ein Gasalarm hat in der Fünfseen- und der Franziskusschule in Starnberg einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst. Nach Angaben der Kreisbrandinspektion war am Donnerstag ein Mitarbeiter des Förderzentrums an der Zeppelinpromenade in einem Besprechungsraum ohnmächtig geworden. Bei einem Rettungssanitäter schlug kurz darauf ein Kohlenmonoxid-Warngerät an, woraufhin die Schulen geräumt wurden.
Schüler, Lehrer und Betreuer kamen mit leichten Beschwerden ins Klinikum Starnberg. Die 30 Personen seien aber nach Erstversorgung und gründlicher Überwachung in der Notaufnahme noch am selben Tag entlassen werden, teilte Klinikum-Sprecher Petr Lehr mit. Auch befinde sich der Mitarbeiter, der das Bewusstsein verloren hatte, wieder auf dem „Wege der Besserung“, berichtete am Freitag Kreisbrandinspektor Maximilian Wastian.
Er war der Leiter des Einsatzes mit insgesamt hundert Rettungskräften gewesen. Dabei konnte aber in den Gebäuden nichts mehr gemessen werden, was auf ausströmendes Gas hingedeutet hätte, so Wastian. Der Unterricht fand am Freitag wie gewohnt statt.

