Schund oder Schnäppchen? Die Frage kann man sich am Donnerstag, 16. April, im Städtischen Betriebshof Starnberg stellen, denn dort in der Hanfelder Straße 100 werden von 14 Uhr an Fundsachen versteigert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, handelt es sich dabei um Fundgegenstände, für welche die Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist.
Diese beträgt im Allgemeinen sechs Monate. Meldet sich bis dahin kein Eigentümer, können die Finder Anspruch erheben, tun sie dies nicht, geht das Fundstück in den Besitz der Kommune des Fundorts über. In Starnberg sind das diesmal unter anderem Fahrräder, Schmuck, Taschen, Kleidung sowie Kleinartikel wie Brillen, schreibt die Verwaltung: „Die Versteigerung bietet eine gute Gelegenheit, hochwertige Gegenstände zu günstigen Preisen zu erwerben.“ Außerdem schaffe man dadurch auch Platz im Bürgerbüro, um neu gefundene Gegenstände aufbewahren zu können. Bereits ab 13 Uhr können die zur Versteigerung vorgesehenen Fundsachen besichtigt werden.

