Süddeutsche Zeitung

Starnberg:Frauen gewinnen beim Filmfestival

Tragikomödie aus Mazedonien holt den Hauptpreis

Beim Fünfseen-Filmfestival (FSFF) triumphieren die Frauen: Teona Strugar Mitevska aus Skopje ist am Mittwochabend für ihre mazedonische Satire "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" mit dem Hauptpreis des Festivals ausgezeichnet worden. Der Film stellt männliche Dominanz infrage und bezieht sich auf eine wahre Geschichte. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, die ein Filmstudium in New York absolviert hatte, ist für ihre Tragikomödie heuer bereits auf der Berlinale ausgezeichnet worden und hat damit den Hauptpreis auf dem internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln abgeräumt. Die in Deutschland lebende Regisseurin Maryam Zaree gewann mit "Born in Evin" den Dokumentarfilmpreis des FSFF. Und das Paar Natasha Merkulova und Aleksey Chupov setzte sich mit "The Man Who Surprised Everyone" in der Kategorie "Perspektive junges Kino" durch. Ihr Drama dreht sich um einen Wildhüter, der es auf wundersame Weise schafft, dem Tod von der Klinge zu springen.

Drei weitere Gewinner werden an diesem Donnerstag im Kino Gauting geehrt: Um 19.30 Uhr beginnt die Verleihung des Video-Art-Awards, des Horizonte- und des SZ-Publikumspreises. Bei diesen Auszeichnungen entscheiden die Wertungen der Kinobesucher über die Sieger. Im Anschluss an die Feier läuft in dem Kinosaal Jordan Ribers "Fatuma" von 2018. Der Film spielt in Tansania und handelt davon, dass sich Mutter und Tochter männlicher Geldmacherei widersetzen. Für den Abend sind noch Karten zu haben.

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Quelle:
SZ vom 12.09.2019 / sum
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