StarnbergFrau aus Gips

Im Museum Starnberger See ist noch bis 15. November die Sonderausstellung "Die Frau aus Gips" zu sehen

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Im Museum Starnberger See ist noch bis 15. November die Sonderausstellung "Die Frau aus Gips" zu sehen. Der Frauenakt, der als einziges Exponat zu sehen ist, hat eine dunkle historische Geschichte: Schöpfer des Gipsabgusses ist der Bildhauer Kurt Schmid-Ehmen, der als persönlicher Günstling Hitlers Karriere gemacht hatte, sich nach dem Krieg als unbelehrbarer Faschist erwies und sich dennoch als geachtetes Mitglied in der Starnberger Gesellschaft etablierte. Der Akt und die Details zur Entstehung sind in dieser Ausstellung Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften zu sehen. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 08151/ 447757- 0 möglich.

© SZ vom 16.10.2020 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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