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Starnberg:Doppelt gespart

Starnberger Firmen nehmen am Öko-Profit-Wettbewerb teil

Es geht um betriebliches Umweltmanagement, also um gezielte Maßnahmen, um Ressourcen einzusparen und durch diese Einsparung gleichzeitig die Kosten zu senken. Diese Kombination von Ökonomie und Ökologie ist das Ziel des alljährlichen Öko-Profit-Wettbewerbs, der sich von der Landeshauptstadt München aufs Land hinaus verbreitet hat. Auch Einrichtungen und Firmen aus dem Landkreis Starnberg und Weilheim haben wieder an der diesjährigen Runde teilgenommen; sie wurden bei einer Feierstunde in Eberfing (Landkreis Weilheim) vom Starnberger Landrat Karl Roth mit Urkunden bedacht. Im Landkreis Starnberg wurde im Jahr 2005 die erste Öko-Profit-Runde durchgeführt. Insgesamt waren es zwölf Betriebe, die mit 47 Einzelmaßnahmen zusammen mehr als eine halbe Million Kilowattstunden Strom und Wärme sowie 3,5 Millionen Liter Wasser eingespart haben. Die Kosten wurden so um rund 150 000 Euro reduziert, außerdem wurde der Ausstoß von 450 Tonnen CO₂ vermieden.

Aus dem Fünfseenland waren dabei: 3M Deutschland GmbH, Seefeld, Akademie für Politische Bildung, Tutzing, GIZ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, Feldafing, Kreisklinikum Starnberg, Schölderle Geräte- & Werkstofftechnologie, Andechs, und das Siemens Global Leadership Center, Feldafing.

© SZ vom 17.04.2015 / of
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