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Starnberg:Demolierte Fahrräder

Stadt hält Videokameras am Bahnhof Nord für unzulässig

An den Fahrradständern am Starnberger Bahnhof Nord wird es auch weiterhin keine Videoüberwachung geben. Die UWG hatte bereits im Juni die Prüfung der Voraussetzungen zur Installation einer Kamera beantragt. Grund hierfür waren wiederholte Klagen über gestohlene oder beschädigte Fahrräder in der schwer einsehbaren Ecke auf der Rückseite der Station. Die Stadtverwaltung kam jedoch zum Ergebnis, dass eine Videoüberwachung den Bestimmungen des Datenschutzgesetzes widerspricht und somit unzulässig sei. Als Alternative schlug das Rathaus vor, dass künftig die beiden städtischen Streetworker, die sich insbesondere der Jugendarbeit widmen, auch am Bahnhof Nord Jugendliche anzusprechen. "Jedoch ist es nicht Hauptaugenmerk der Streetworker Vandalismus zu bekämpfen", heißt es im Beschlussvorschlag der Verwaltung. Auch eine stärkere Ausleuchtung des Platzes durch die vier installierten Straßenlaternen sei schwierig, weil die in einem Großsystem festgelegten Schaltzeiten von 17 bis 7 Uhr vom Bayernwerk gesteuert werden. Franz Sengl (Grüne) schlug die Installation von Bewegungsmeldern vor, Bürgermeisterin Eva John will die Beleuchtung optimieren lassen.

© SZ vom 22.01.2020 / phaa
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