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Coronavirus-Newsblog im Landkreis Starnberg:Gautinger Klinik öffnet für Besucher

Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop

Das Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop.

(Foto: NIAID-RML/AP/dpa)
  • Im Landkreis Starnberg haben sich seit Beginn der Pandemie 5093 Menschen infiziert (-1).
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 8,0.
  • 73.733 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung erhalten. Davon sind 44.442 vollständig geimpft. Die Hausärzte haben bisher 41.825 Erst- und 18.225 Zweitimpfungen verabreicht.

Gautinger Klinik öffnet für Besucher

Dienstag, 15. Juni, 12.45 Uhr: Die Lungenfachklinik in Gauting öffnet wieder für Besuche. Aufgrund der geringen Zahl an Covid-19- Neuinfektionen im Landkreis sei nun wieder ein Besucher am Tag für eine Stunde pro Patient erlaubt, teilt die Asklepios-Klinik mit. Besucher brauchen dafür einen negativen Corona-Test - ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Selbsttests werden nicht anerkannt. Für vollständige Geimpfte (von Tag 15 nach Zweitimpfung an beziehungsweise von Tag 15 nach Erstimpfung an bei überstandener Covid-Erkrankung) sowie für Genesene entfällt die Testpflicht. Die Klinik bittet in diesen Fällen um die Vorlage des Impfpasses beziehungsweise einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Neu ist eine elektronische Besucherregistrierung über Luca- oder Corona-App.

61-Jähriger stirbt an Corona

Sonntag, 13. Juni, 16.41 Uhr: Ein 61-jähriger Mann aus Starnberg ist am Sonntag im Benedictus- Krankenhaus in Tutzing an den Folgen seiner Coronavirus- Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 116. Am Samstag hat die Kreisbehörde keine Neuinfektionen registriert, am Sonntag zwei in Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag auf 11,0 und lag am Sonntag bei 9,5. In Landsberg am Lech lag die Inzidenz am Sonntag bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 17,0.

Infektionen mit Delta-Variante

Samstag, 12. Juni, 11.19 Uhr: Im Landkreis ist in drei Fällen die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infektionen datieren bereits von Ende April und Anfang Mai, die sequenzierten Befunde sind der Kreisbehörde seit etwa drei Wochen bekannt. Die Delta-Variante, auch als indische Mutante B.1.617 bekannt, gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante. Deren Zahl ist in den vergangenen vier Wochen um knapp einhundert auf 862 nachgewiesene Infektionen gestiegen.

Am Freitag meldete das Landratsamt insgesamt drei neue Infektionen. Weil ein früherer Fall einem anderen Landkreis zugeordnet wurde, erhöht sich die Gesamtzahl der Infektionen nur um zwei. Die Inzidenz steigt seit dem Tiefststand von 4,4 vor genau einer Woche leicht und auf niedrigem Niveau, aber doch kontinuierlich. Am Samstag meldet das RKI den Wert von 11,0.

Fast 40.000 Landkreisbürger von Hausärzten geimpft

Donnerstag, 10. Juni, 16.55 Uhr: Weit mehr als die Hälfte der Landkreisbürger ist mittlerweile zum ersten Mal geimpft: insgesamt fast 71.000. Ein Großteil der Impfdosen wurden dabei von Hausärzten verabreicht: immerhin fast 40.000. Das Landratsamt meldet am Donnerstag zwei Neuinfektionen: eine in Starnberg und eine in Feldafing. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 7,3.

Corona-Teststation in Wörthsee geschlossen

Mittwoch, 8. Juni, 18.49 Uhr: Der Landkreis büßt eine weitere Corona-Teststation ein: Das Zentrum eines privaten Betreibers aus Fürstenfeldbruck am Rathaus in Wörthsee hat nach einem Monat wieder geschlossen, teilt die Gemeinde mit, aus wirtschaftlichen Gründen, "da in vielen Bereichen die Testpflicht aufgehoben wurde". Auch die Stationen in Andechs und Frieding sind "vorübergehend geschlossen". Ein anderer Betreiber bietet aber nach wie vor auf dem Klosterparkplatz Andechs Schnelltests an. Seit knapp zwei Wochen müssen Besucher etwa von Biergärten oder Kunden in Geschäften wegen der niedrigen Inzidenz kein negatives Ergebnis mehr vorweisen. Am Montag hatte die Teststation im Starnberger Undosa dichtgemacht. Am Mittwoch verzeichnete die Behörde zwei Infektionen in Gauting und Starnberg.

Erster neuer Corona-Fall an Schule

Dienstag, 8. Juni, 18.41 Uhr: Bereits am zweiten Unterrichtstag nach den Pfingstferien verzeichnet das Landratsamt die erste neue Corona-Infektion an einer Schule: Ein Viertklässler der James-Krüss-Grundschule in Gilching ist positiv getestet worden. Der Zeitpunkt deute darauf hin, dass sich das Kind womöglich bereits während der Ferien angesteckt habe, heißt es im Landratsamt. Betroffen ist die Klasse gleichwohl: 25 weitere enge Kontaktpersonen müssen in Quarantäne. Ob die Infektion beim Schnelltest vor dem Unterricht entdeckt wurde, war dem Landratsamt zunächst nicht bekannt. Seit dem Ende der Pfingstferien sind alle Schulen im Landkreis aufgrund der niedrigen Inzidenz in den regulären Unterricht bei voller Klassenstärke zurückgekehrt - ohne Mindestabstand, aber mit Masken.

Das Landratsamt hat am Dienstag zwei weitere Infektionen registriert, ebenfalls in Gilching. In Quarantäne befinden sich 35 Menschen. Die Inzidenz stieg minimal auf 6,6 - weiter einer der niedrigsten Werte in Bayern.

Eine der niedrigsten Inzidenzen in Deutschland

Samstag, 5. Juni, 17.26 Uhr: Nach drei Tagen ohne neue Infektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag auf 4,4 gefallen - erneut einer der niedrigsten Werte in ganz Deutschland. In Quarantäne befinden sich nur noch 20 Menschen. Am Samstagnachmittag meldete das Landratsamt zwei neue Fälle in Starnberg und Wörthsee. Von Montag an gelten bayernweit weitere Lockerungen, an den Schulen im Landkreis findet Präsenzunterricht statt.

Keine neuen Infektionen - Inzidenz bei 6,6

Freitag, 4. Juni, 7.48 Uhr: Die Corona-Pandemie scheint in den vergangenen beiden Tagen im Landkreis - gemessen an den Tests - zum Erliegen gekommen zu sein. Das Landratsamt meldet für Mittwoch und Donnerstag keine neuen Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Freitag bei 6,6 - einer der niedrigsten Werte in ganz Deutschland. In Quarantäne befinden sich noch 31 Menschen.

Drei Neuinfektionen

Dienstag, 1. Juni, 17.06 Uhr: Das Landratsamt registriert drei Neuinfektionen: eine in Berg und zwei in Weßling. Inzwischen finden täglich doppelt so viele Zweitimpfungen wie Erstimpfungen statt. Für die Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte sowie Obdachlose im Landkreis gibt es indes noch keinen Impftermin. Man befände sich noch mit der Regierung von Oberbayern beziehungsweise der Caritas in der Abstimmung, heißt es aus dem Landratsamt .

Die Hälfte der Bürger ist geimpft

Dienstag, 1. Juni, 8.33 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis fällt weiter. Am Dienstagmorgen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) für Starnberg einen Wert von 7,3. So niedrig war die Inzidenz zuletzt im August vergangenen Jahres. Inzwischen ist die Hälfte der Bevölkerung im Landkreis einmalig gegen Covid-19 geimpft. Damit liegt Starnberg weiter über dem bayernweiten Durchschnitt von 42,6 Prozent. Etwa 18 Prozent der Landkreisbürger haben bereits die zweite Spritze erhalten.

Zahl der Neuinfektionen nach unten korrigiert

Montag, 31. Mai, 18.06 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis schwächt sich nicht nur ab, sie kehrt sich sogar um - zumindest rein rechnerisch betrachtet. Das Landratsamt meldete am Montag minus einen Fall. Die Ursache ist freilich eine statistische: Zwei Erkrankte, die bislang Pöcking zugerechnet wurden, haben sich als einer Gemeinde außerhalb des Landkreises zugehörig erwiesen. Gleichzeitig wurde eine Ansteckung in Berg bekannt. Darum hat die Kreisbehörde die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie um eine Infektion auf 5069 reduziert. Die Inzidenz blieb unverändert bei 8,8. In Weßling will die Franziskus-Apotheke ein zweites Schnelltestzentrum am Bahnhof eröffnen und sucht dringend Helfer, Tester und einen Standortleiter. Bürgermeister Michael Sturm zeigt sich froh über den "seriösen Partner" - "gerade jetzt, wo so viele Teststationen wegen zahlreicher Betrugsfälle Schlagzeilen machen".

Sonder-Impftermine sehr begehrt

Montag, 31. Mai, 13.11 Uhr: Die kurzfristigen Impftermine sind sehr gefragt: Den Menschen im Landkreis stehen 1500 Dosen Astra Zeneca für Erstimpfungen zur Verfügung. Seit diesem Montag können sich Interessenten im Impfzentrum unter der Telefonnummer 08151/2602 2602 dafür anmelden. Allein in den ersten drei Stunden bis zum Vormittag seien bereits 120 Termine vergeben worden, teilt das Landratsamt mit. Die Kreisbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass sich das Impf-Angebot ausschließlich an Bürger aus dem Landkreis Starnberg richtet. Die Impfdosen sind übrig, weil sich bei den Zweitimpfungen mit dem Wirkstoff herausgestellt hat, dass viele Impflinge diese bereits bei den Hausärzten erhalten haben.

Inzidenz unter 10 - größere Treffen erlaubt

Montag, 31. Mai, 10.41 Uhr: Als erster Landkreis in Oberbayern hat Starnberg mit 8,8 eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 10 erreicht. Nur zwölf Infektionen registrierten die Behörden in der gesamten vergangenen Woche - so wenige wie seit Mitte August nicht mehr. Weil die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt, gibt es nun Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen. Von diesem Montag an dürfen sich - so wie auch im Landkreis Landsberg - drei Hausstände treffen, solange die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit, ebenso wie vollständig geimpfte und genesene Personen. Für diese gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. In den Landkreis-Kliniken müssen noch zwei Covid-19-Patienten intensiv medizinisch behandelt und beatmet werden.

Lockerung der Kontaktbeschränkungen

Sonntag, 30. Mai, 11.15 Uhr: In den Landkreisen Starnberg und Landsberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 35. Damit werden von Montag, 31. Mai, an, die Kontaktbeschränkungen gelockert. Öffentlich wie privat dürfen sich nun drei Hausstände treffen, solange die Gesamtzahl von zehn Personen nicht überschritten wird. Nicht mitgezählt werden dabei Kinder unter 14 Jahren. Bei privaten Zusammenkünften werden außerdem vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgerechnet. Für sie gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Wenn es nach Landrat Stefan Frey geht, sollen Gäste nach Terminbuchung und Vorlage eines Negativtests sowie der Kontaktdaten nun auch wieder im Innenbreich von Gaststätten bewirtet werden dürfen. Das hat er am Freitag beim Gesundheitsministerium beantragt.

Licht und Schatten

Donnerstag, 27. Mai, 18.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg sinkt und sinkt und liegt jetzt bei einem Wert von 19,8. Mehr als 49 Prozent der Landkreisbürger haben die erste Impfung erhalten. Der Landkreis Landsberg - Inzidenz von 26,6 - hat die Maskenpflicht und das Verbot des Alkoholkonsums auf öffentlichen Flächen wieder aufgehoben. Von dieser Freigabe betroffen sind unter anderem die Seeanlagen in Dießen, Utting und Schondorf am Ammersee. Bei allen guten Nachrichten: Die Kinder- und Jugendärzte im Fünfseenland treiben die vielen psychosomatischen Krankheiten ihrer jungen Patienten um. Mager- und Spielsucht, Angst- und Zwangsneurosen und Aggressivität sind durch die Pandemie stark gestiegen.

Trend nach unten

Dienstag, 25. Mai, 18.03 Uhr: Nach einem kurzen Ausreißer nach oben geht der Trend bei der Sieben-Tage-Inzidenz steil nach unten. Am Dienstagnachmittag meldet das Landratsamt Starnberg einen Wert von 32,2 und nur eine Neuinfektion. Bleibt der Schwellenwert fünf Tage unter 35, sind am siebten Tag, als am Montag, weitere Lockerungen möglich, die vor allem die Kontaktbeschränkungen betreffen. Von den 136.667 Einwohnern des Landkreises Starnberg haben mittlerweile 48 Prozent die Erstimpfung erhalten.

Inzidenz leicht gestiegen

Dienstag, 25. Mai, 10.34 Uhr: Auch am Pfingstmontag wurde kein neuer Corona-Fall gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg trotzdem leicht auf 35,1. Das bedeutet: Es wird wieder von vorne gezählt. Erst wenn die Inzidenz fünf Tage lang unter 35 liegt, kann es weitere Lockerungen geben.

Keine neuen Infektionen - Testpflicht entfällt

Sonntag, 23. Mai, 16.41 Uhr: Das hat es seit fast neun Monaten nicht mehr gegeben: Das Landratsamt meldet am Sonntag keine neuen Corona-Infektionen - was allerdings auch mit den üblichen Verzerrungen rund um Feiertage etwa aufgrund von weniger Tests zusammenhängen kann. Die Inzidenz liegt bei 34,4.

Tests für den Biergarten und Termine in Geschäften sind nicht mehr nötig: Von Montag an können sich die Menschen im Landkreis freier bewegen. Nachdem die Inzidenz fünf Tage unter dem Grenzwert von 50 rangiert, liegt nun auch die Genehmigung des Gesundheitsministeriums für weitere Lockerungen vor, wie das Landratsamt mitteilt. Im Handel müssen Kunden keine Termine mehr buchen und Kontaktdaten hinterlassen. Zusätzlich keine negativen Corona-Tests mehr vorlegen müssen Besucher von Außengastronomien, Kulturveranstaltungen, Kinos und Schwimmbädern. In Bädern sind allerdings genau wie in Fitnessstudios noch Terminbuchungen nötig. Abstandsregeln, Beschränkungen der Besucherzahl und Maskenpflicht gelten überall weiter.

Nötig bleibt ein Test in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben - und zwar weiterhin alle 48 Stunden. Ebenso bei musikalischen und anderen kulturellen Proben. Kitas dürfen regulär öffnen.

Bleibt die Inzidenz am Montag unter dem nächsten Grenzwert von 35, könnte am Mittwoch die nächste Lockerung anstehen: Dann könnten sich bis zu zehn Menschen aus drei Haushalten treffen.

Starnberg kann weiter lockern

Samstag, 22. Mai, 15.18 Uhr: Die Inzidenz fällt auf 30,7 und liegt den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Damit kann der Landkreis von Montag an die Corona-Regeln weiter lockern. Das hatte Landrat Stefan Frey (CSU) bereits am Donnerstag bereits beantragt. Es ist zudem sogar schon der dritte Tag unter dem Grenzwert von 35. Was möglich ist - und was nicht:

89-Jährige stirbt an ihrer Infektion

Freitag, 21. Mai, 21.14 Uhr: Die Inzidenz ist am Freitag den vierten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50 geblieben und bereits den zweiten Tag unter 35, doch es gibt auch einen Todesfall: Eine 89-Jährige starb am 15. Mai im Starnberger Klinikum an ihrer Corona-Infektion. Sollte die Inzidenz über Pfingsten stabil bleiben, ist von Montag an mit weiteren Lockerungen zu rechnen.

Was jetzt alles öffnen darf

Donnerstag, 20. Mai, 20.09 Uhr: Die Inzidenz sinkt, der Landkreis lockert. Von Freitag an dürfen Kultur- und Sportveranstaltungen wieder steigen - unter freiem Himmel sogar mit bis zu 250 Zuschauern. Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze sowie einige Freizeiteinrichtungen dürfen wieder öffnen - am Freitag ist etwa das Starnberger Strandbad darunter, am Samstag das Gautinger Freibad. Das Bräustüberl im Kloster Andechs zieht am Freitag als Biergarten mit eigener Teststation am Klosterparkplatz nach. Voraussetzung ist stets ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Womöglich muss auch der bald nicht mehr sein: Die Inzidenz lag am Donnerstag den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Damit steht diese nächste Lockerung von Pfingstmontag an in Aussicht, die Landrat Stefan Frey (CSU) noch am Donnerstag beantragen wollte. Die Inzidenz sank sogar auf 32,2 und damit bereits unter den nächsten Grenzwert von 35. Nach fünf Tagen darunter dürften sich sogar bis zu zehn Menschen aus drei Haushalten treffen.

Inzidenz fällt unter Grenzwert von 35

Donnerstag, 20. Mai, 12.32 Uhr: Nach nur sechs Infektionen am Vortag ist die Inzidenz im Landkreis Starnberg auf 32,2 gefallen - der niedrigste Wert seit Anfang März. Damit liegt sie nicht nur den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50, sondern bereits den ersten Tag unter dem nächsten Grenzwert von 35. Damit stehen nicht nur Lockerungen von Pfingstmontag an in Aussicht - negative Tests in Geschäften und Biergärten wären nicht mehr nötig. Sollte die Inzidenz noch vier Tage unter 35 bleiben, dürften sich sogar wieder mehr Menschen aus mehr Haushalten treffen. Was bei einer Inzidenz von 50 und von 35 gilt:

Inzidenz sinkt weiter

Mittwoch, 19. Mai, 8.32 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Morgen einen Wert von 46,8. Sollte der Grenzwert von 50 auch die folgenden drei Tage nicht überschritten werden, könnte der Landkreis die Corona-Regeln von Pfingstmontag an lockern.

Zwölf Neuinfektionen

Dienstag, 18. Mai, 17.28 Uhr: Die Kreisbehörde hat am Dienstag zwei positive Tests bei Schülern der Benedictus-Realschule in Tutzing gemeldet. Zudem registrierte sie zwölf Neuinfektionen: drei in Gilching, je zwei in Gauting und Pöcking, sowie je eine in Herrsching, Seefeld, Starnberg, Tutzing und Wörthsee.

Sieben-Tage-Inzidenz unter 50

Dienstag, 18. Mai, 9.37 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Dienstagmorgen erstmals seit einer Woche wieder unter dem Grenzwert von 50. Sollte das auch an den kommenden vier Tagen so sein, könnte der Landkreis von Pfingstmontag an die Corona-Regeln folgendermaßen lockern:

Weiterhin sind es überwiegend Virus-Mutanten, die bei den Neuinfektionen nachgewiesen werden. In den vergangenen sieben Wochen konnte die Behörde bei 57 Prozent der Fälle mutierte Erreger nachweisen und zwar fast ausschließlich die britische Variante. Lediglich in zwei der 553 Fällen wurde die brasilianische Form nachgewiesen. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen mit Mutanten auf 776.

Landsberg kann weiter lockern

Montag, 17. Mai, 16.47 Uhr: Das Landratsamt in Starnberg hat drei Coronavirus-Fälle an Schulen im Landkreis gemeldet. Jeweils einen infizierten Schüler gibt es an der Mittelschule Tutzing, an der Benedictus Realschule Tutzing sowie am Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting. Auch die Zahl der statistisch erfassten Neuinfektionen im Landkreis steigt um drei, die Inzidenz liegt stabil bei 55,6. Im Landkreis Landsberg am Lech liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derweil den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50, weshalb die Corona-Regeln von Mittwoch an weiter gelockert werden können. Ladengeschäfte können dann ohne Termin und Coronatest besucht werden, gleiches gilt für Museen. Keine Änderungen gibt es vorerst bei der Außengastronomie, Theatern und Kinos. Das Landratsamt will aber einen Antrag auf weitere Lockerungsschritte in diesen Bereichen beim Gesundheitsministerium stellen.

Johnson & Johnson erst nach Pfingsten

Sonntag, 16. Mai, 17.38 Uhr: Zwölf Neuinfektionen am Samstag und eine am Sonntag - das ist die Corona-Bilanz vom Wochenende. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Samstag auf 50,6, stieg am Sonntag aber wieder auf 55,6. Nachdem in dieser Woche die Priorisierung für alle Impfstoffe außerhalb der Impfzentren aufgehoben wird und niedergelassene Ärzte selbst entscheiden können, wen sie drannehmen, rechnet der Starnberger HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing mit einem Ansturm auf die Praxen. Der Pandemie-Koordinator bitte um Anmeldungen über die Internetseiten der Praxen. Wer auf das Vakzin von Johnson & Johnson hoffe, das nur einmal gespritzt werden muss, müsse sich noch gedulden. "Da kommt vor Pfingsten nichts bei uns an."

Leiter des Impfzentrums hört auf

Freitag, 14. Mai, 18.37 Uhr: Das Landratsamt meldet am Freitag lediglich zwei Neuinfektionen: eine Gilching und eine in Herrsching. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach zahlreichen Fällen in den vergangenen Tagen dennoch auf 55,6. Inzwischen sind fast 60 000 Landkreisbürger gegen Covid-19 erstgeimpft, etwa die Hälfte davon von niedergelassenen Haus- und Fachärzten.

Unterdessen hat Roland Schwankhart hat die Leitung des Impfzentrums abgegeben. Landrat Stefan Frey hat den 46-Jährigen am Mittwoch auf dessen Wunsch hin als Verwaltungschef abberufen.Der Pflegedienstleiter im Klinikum rechts der Isar in München ist seit Dezember vergangenen Jahres von seinem Arbeitgeber zu 50 Prozent freigestellt, um in der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises den Bereich Pflege zu vertreten. Zusätzlich übernahm der Starnberger die Verwaltung des Impfzentrums und stellte fest, dass diese Bündelung einer Vollzeitstelle entsprach. Auf Dauer könne er dies nicht weiter leisten, so Schwankhart. Der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes als Betreiber des Impfzentrums hat bereits ein neues Leitungsteam gebildet.

Gauting warnt vor Betrug mit Schnelltests

Donnerstag, 13. Mai, 18.38 Uhr: Die Gemeinde Gauting warnt vor einer Betrugsmasche mit Corona-Schnelltests. Unbekannte gäben sich dabei am Telefon als Mitarbeiter der Gemeinde aus und böten gegen eine Gebühr Schnelltests zu Hause an, teilt die Rathausverwaltung mit. Mitarbeiter der Gemeinde würden jedoch niemals bei Bürgern anrufen und Tests anbieten. Auf solche kostenpflichtige Angebote an der Haustür solle sich niemand einlassen. Corona-Schnelltests stünden in Testzentren oder mobilen Teststationen in der Gemeinde kostenlos Verfügung. Hier eine Übersicht des Landratsamts für den Landkreis.

Die Inzidenz rangiert nach einem kurzen Ausflug unter den Grenzwert von 50, bei dem weitere Lockerungen möglich geworden wären, wieder darüber: Sie lag am Donnerstag bei 52,0, nachdem sie am Mittwoch auf 46,1 gefallen war. Das Landratsamt registrierte am Mittwoch 26 und am Donnerstag zwölf Infektionen - darunter allein 18 in Gilching, wo sich zwei Achtklässler der Mittelschule angesteckt haben.

Inzidenz fällt erstmals unter Grenzwert von 50

Mittwoch, 12. Mai, 9.16 Uhr: Die Inzidenz sinkt weiter und nährt Hoffnungen auf weitere Lockerungen im Fünfseenland. Das Robert-Koch-Institut errechnet am Mittwoch einen Wert von 46,1 für den Landkreis Starnberg - der drittniedrigste in Bayern. So verlangsamt war das Infektionsgeschehen seit zwei Monaten nicht mehr. Sollte der Grenzwert von 50 in den kommenden Tagen unterschritten bleiben, könnte das Landratsamt die Corona-Regeln nach der Öffnung von Biergärten und Kinos weiter entschärfen. Diese Erleichterungen stünden dann an:

19 neue Infektion

Dienstag, 11. Mai, 18.56 Uhr: Das Landratsamt registriert am Dienstag 19 neue Infektionen in neun Gemeinden - die meisten mit fünf in Gilching und vier in Tutzing. In der Vorwoche waren es 26.

Inzidenz sinkt auf 55,6

Dienstag, 11. Mai, 10.45 Uhr: Sechs neue Infektionen hat das Landratsamt am Montag registriert - drei davon in Inning, zwei in Starnberg und eine in Tutzing. Am Dienstagmorgen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 55,6 und damit so niedrig wie zuletzt Mitte März. Biergärten und Kinos dürfen öffnen, auch die Schiffe auf den Seen fahren wieder. Noch sind in vielen Fällen negative Corona-Tests nötig, doch das könnte sich womöglich bald schon ändern.

Neue Corona-Regeln

Sonntag, 9. Mai, 18.32 Uhr: Von diesem Montag an gelten neue Corona-Regeln im Landkreis. Gastronomie im Freien ist demnach möglich: Der Gast muss dafür einen Tisch reservieren, sich registrieren - etwa über die Luca App - und einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter 48 Stunden sein darf, oder einen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf oder sich vor Ort unter Aufsicht selbst testen. Die Testpflicht besteht nur, wenn mehrere Hausstände an einem Tisch sitzen wollen. Sie entfällt für vollständig Geimpfte, deren zweite Spritze länger als zwei Wochen zurückliegt, oder für Genesene, die einen positiven Befund nachweisen können, der nicht älter als sechs Monate sein darf. Im anderen Fall müssten sie eine vollständige Impfung nachweisen oder unterliegen wieder der Testpflicht. Dies gilt auch für Kinobesuche. Möglich ist unter diesen Bedingungen auch wieder kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Freien. Noch bis Dienstag gilt das Alkoholverbot an bestimmten, öffentlichen Plätzen. Das Landratsamt will dann entscheiden, ob es aufrecht erhalten wird - ebenso wie die Sperrung der Stege.

Das Landratsamt meldet am Sonntag nur eine Neuinfektion aus Starnberg.

Leinen los an Starnberger See und Ammersee

Samstag, 8. Mai, 16.48 Uhr: Leinen los an Starnberger See und Ammersee: Die Schifffahrt kann dank der niedrigen Inzidenzen im Fünfseenland am Montag den Betrieb aufnehmen. An Bord müssen die Fahrgäste FFP2-Masken tragen. Die ersten Schiffe legen nach dem regulären Fahrplan am Ammersee um 8.15 Uhr und am Starnberger See um 10.15 Uhr ab. Am Dienstag wird ein neues Schiff getauft und in die Flotte aufgenommen: Die Berg - das größte Elektro-Schiff Deutschlands - fährt mit Ökostrom.

Die Inzidenz sinkt am Samstag deutlich auf 59,3. Das Landratsamt registriert zwölf Infektionen, davon fünf in Gilching und drei in Gauting.

Biergärten dürfen öffnen

Freitag, 7. Mai, 18.18 Uhr: Nun ist es amtlich: Biergärten und Terrassen von Restaurants, Kinos und Theater dürfen von Montag an im Landkreis Starnberg wieder öffnen. Das bayerische Gesundheitsministerium hat den entsprechenden Antrag des Landratsamts Starnberg am Freitag gegen 17.30 Uhr genehmigt. Viele Wirte hatten auf diese Entscheidung sehnsüchtig gewartet, weil sie in teilweise recht aufwendigen Vorbereitungen für den Montag stecken: "Das ist wie ein Dampfer, den man plötzlich wieder in Bewegung setzen muss", sagte beispielsweise Gerda Reichert vom Herrschinger "Seehof". Das Andechser Bräustüberl sowie der Klostergasthof auf dem Heiligen Berg werden daher erst am 22. Mai wieder öffnen.

Für einen Biergartenbesuch müssen Gäste von 10. Mai an einen Termin buchen. Zudem müssen sie negative Corona-Tests vorgelegen, wenn sich mit einem anderen Hausstand an einen Tisch setzen wollen. Gestattet ist von Montag an auch kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel.Voraussetzung dafür ist allerdings in diesen Fällen ein höchstens 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest, ein Selbsttest vor Ort oder ein höchstens 48 Stunden alter PCR-Test. Diese Regelungen gelten von Montag an auch im Nachbarlandkreis Landsberg, also auch am Westufer des Ammersees.

Am Freitag ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht gestiegen, auf 67,3. Das Landratsamt hat fünf neue Fälle registriert: drei in Gilching, sowie je einen in Andechs und Feldafing.

Stege bleiben dicht

Donnerstag, 6. Mai, 18.58 Uhr: Das Verwaltungsgericht München hat den Antrag einer Starnbergerin auf Öffnung der gesperrten Stege, insbesondere am Starnberger Undosa und am Steininger Grundstück, abgelehnt. In der Begründung des Beschlusses sehen die Richter die seit Ende Februar geltende Anordnung des Landratsamts als verhältnismäßig an und stufen diese als Maßnahme zum Infektionsschutz der Bevölkerung ein. Ohnehin sei es zulässig, jede beliebige Fläche im Freien, an der sich zu viele Personen an bestimmten Tagen und in bestimmten Situationen aufhalten, zu sperren, so die Begründung sinngemäß. Der Anwalt der Starnbergerin, Hans-Peter Tauche, hält den Beschluss nach einer ersten Prüfung für "nicht hinnehmbar", unter anderem, weil sich die Lage mit der anstehenden Öffnung der Außengastronomie geändert habe. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag wieder gesunken: auf 62,2. Das Landratsamt hat elf neue Fälle registriert. Drei Menschen sind im Feldafinger Benedictus-Krankenhaus positiv auf Corona getestet worden: zwei Mitarbeiter und ein Patient.

Starnberg führt Luca-App ein

Mittwoch, 5. Mai, 18.43 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz mit 68 weiterhin unter dem Grenzwert von 100 liegt, bereitet sich der Landkreis Starnberg auf die Öffnung von Gastronomie und Kultur von Montag an vor. Zum Einsatz kommen soll dafür wie in vielen anderen Landkreisen nun auch in Starnberg die "Luca-App". Wie die Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis (GWT) bekannt gab, sollen damit Infektionskontakte per Smartphone sicher und unkompliziert nachverfolgt werden können. Nach Download und Anmeldung können Nutzer sich über einen ausgehängten QR-Code in Biergärten, Geschäften oder auch im Kino schnell registrieren, ohne Zettel oder Listen ausfüllen zu müssen. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.starnbergammersee.de und auf Plakaten der GWT, die alle teilnehmenden Einrichtungen kostenlos nutzen, durch ihren eigenen QR-Code ergänzen und ausdrucken können. Insgesamt hat das Landratsamt am Mittwoch 21 neue Fälle registriert. Zwei Kinder der Höhenrainer Einrichtung "Kinder Art" sind positiv getestet worden, elf weitere mussten in Quarantäne.

Zweitniedrigste Inzidenz in Bayern

Dienstag, 4. Mai, 19.10 Uhr: Der Landkreis Starnberg hat sich wie auch das Westufer des Ammersees im Landkreis Landsberg zum Niedriginzidenzgebiet entwickelt: Der Wert rangiert seit Tagen unter 100 und fällt am Dienstag auf 60,0 - nach Würzburg der zweitniedrigste in Bayern. Wenn der Wert stabil bleibt, dürfen - nach den am Dienstag von der bayerischen Staatsregierung angekündigten Lockerungen - bereits von Montag an Biergärten, Kinos, Kultur öffnen und womöglich auch die Schifffahrt in die Saison starten. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird aber voraussichtlich bald wieder steigen: Das Landratsamt hat am Dienstag 26 Neuinfektionen registriert: sieben davon in Gauting, sechs in Starnberg, vier in Wörthsee, drei in Seefeld, je zwei in Berg und Tutzing, sowie je einen in Gilching und Krailling.

Niedrige Inzidenz, neuer Todesfall

Montag, 3. Mai, 19.49 Uhr: Das Fünfseenland rangiert am unteren Ende der Skala des Infektionsgeschehens in Bayern: Der Landkreis Starnberg verzeichnet mit 65,9 die zweitniedrigste Corona-Inzidenz, am Vortag war es mit 60,7 sogar die niedrigste. Diesen Rang hat nun der Landkreis Landsberg am Lech mit 64,0 eingenommen. Auch die Nachbarlandkreise Weilheim-Schongau (129,9) und Fürstenfeldbruck (111,3) liegen unter dem Landesdurchschnitt von 145,4. Am Montag wurden zudem nur vier neue Infektionen in Starnberg registriert.

Eine Sprecherin des Landratsamts führt die vergleichsweise guten Werte darauf zurück, dass nahezu alle über 80-Jährigen geimpft seien, Kinder und Jugendliche konsequent getestet würden und das Impfgeschehen weitgehend von einer enormen Dichte an niedergelassenen Ärzten im Landkreis profitiere.

Allerdings wurde der Kreisbehörde auch ein weiterer Todesfall gemeldet: Eine 65-Jährige aus Gauting starb am 29. April in einem Münchner Krankenhaus an ihrer Infektion. Seit Beginn der Pandemie sind 114 Menschen im Landkreis gestorben, 70 "an" und 44 "mit" Covid-19.

Kita-Gruppe in Quarantäne

Sonntag, 2. Mai, 18.43 Uhr: Eine Gruppe im Kinderhaus "Kinderart" in Höhenrain steht unter Quarantäne, nachdem dort ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Insgesamt sind zwei Personalkräfte und elf Kinder betroffen, wie das Landratsamt mitteilt. Am Sonntag verzeichnete die Kreisbehörde insgesamt sechs neue Fälle: jeweils zwei in Gauting und Herrsching sowie jeweils einen in Berg und Starnberg.

Inzidenz sinkt weiter

Sonntag, 2. Mai, 10.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter, am Sonntagmorgen liegt der Wert laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 60,7 - so niedrig wie zuletzt in der Woche nach den Osterferien. Am Samstag registrierte das Landratsamt zwölf Neuinfektionen, davon fünf in Gauting, drei in Herrsching und jeweils eine in Berg, Starnberg, Tutzing, Weßling. Ein aus Wörthsee gemeldeter Fall stellte sich indes als falsch heraus, weshalb die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn Infizierten um elf auf 4846 steigt. Der Anteil der Landkreisbürger, die bereits eine erste Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten haben, liegt bei 32 Prozent und damit über dem bayernweiten Schnitt (28 Prozent).

Weiterer Fall in Tutzinger Kita

Freitag, 30. April, 18.41 Uhr: Nach einer infizierten Mitarbeiterin meldet das Landratsamt aus dem Tabaluga Kinderhaus in Tutzing ein infiziertes Kind. Insgesamt stünden nun 18 Personen unter Quarantäne. Landkreisweit wurden am Freitag 14 Neuinfektionen registriert: jeweils drei in Gauting und Starnberg, jeweils zwei in Gilching und Pöcking sowie jeweils eine in Berg, Krailling, Weßling und Wörthsee.

Corona-Regeln werden entschärft

Freitag, 30. April, 8.32 Uhr: Der Landkreis Starnberg darf die Notbremse wieder lockern. Die Inzidenz liegt am Freitagmorgen bei 76,8 und damit den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100. Von Sonntag an können die Corona-Regeln entschärft werden. In Landsberg sinkt die Inzidenz sogar auf 67,3, in Weilheim steigt sie dagegen wieder auf 105,6.

20 Neuinfektionen

Donnerstag, 29. April, 19.05 Uhr: Der Landkreis Starnberg hat bei den Impfungen die Marke von mehr als 40 000 geknackt. 8357 davon haben bereits die zweite Spritze erhalten.

Im Landkreis gibt es zudem zwei neue Schnellteststationen: Eine davon ist in der ehemaligen VR-Bank-Filiale in Andechs, Herrschinger Straße, eingerichtet worden. Eine weitere Schnellteststation besteht nun auch in "Hugos Beach Club" im Starnberger Undosa.

Das Landratsamt hat am Donnerstag 20 Neuinfektionen registriert, acht davon allein in Gauting. Weitere drei Fälle wurden in Wörthsee gemeldet, je zwei in Berg, Gilching und Pöcking, sowie je ein Fall in Seefeld, Starnberg und Tutzing.

Inzidenzen im Fünfseenland weit unter Grenzwert

Donnerstag, 29.April, 8.48 Uhr: Gute Nachrichten am Morgen: Die Inzidenz ist im Landkreis Starnberg nur minimal auf 81,2 gestiegen und bleibt damit weit unter dem Grenzwert von 100. Das nährt die Hoffnung, dass der Wert auch am Freitag unterschritten wird und die Corona-Regeln von Sonntag an entschärft werden können.

Der Landkreis Landsberg ist schon so weit: Dort rangiert die Inzidenz mit 70,7 schon den fünften Tag in Folge unter dem Grenzwert. Die Notbremse wird damit wohl von Samstag an gelockert werden. Darauf können auch die Menschen südlich des Starnberger Sees hoffen: Im Landkreis Weilheim-Schongau liegt die Inzidenz am Donnerstag erstmals wieder unter dem Grenzwert bei 82,7.

Die Stege an den Seen bleiben dennoch geschlossen, erklärt Landrat Stefan Frey (CSU), nachdem eine Starnbergerin die Öffnung per Eilantrag beim Verwaltungsgericht erzwingen will:

68-Jährige stirbt an Corona

Mittwoch, 28.April, 18.52 Uhr: Eine 68 Jahre alte Frau aus Gilching ist nach Angaben des Landratsamtes am Dienstag im Krankenhaus in Fürstenfeldbruck an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Landkreis steigt damit auf 113.

Am Mittwoch registrierte die Kreisbehörde 15 Infektionen, allein sieben in Gauting. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sank auf 79,8 und liegt damit den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100. Sollte der Wert die Marke bis Freitag nicht überschreiten, würden die Corona-Regeln von Sonntag an wieder gelockert. Gleiches gilt für den Landkreis Landsberg am Lech, wo die Inzidenz am Mittwoch bei 74,8 rangierte. Dort wären Lockerungen bereits von Samstag an möglich. Dann entfiele die nächtliche Ausgangssperre, die Schüler hätten wieder Wechselunterricht und das Einkaufen wäre ohne Corona-Test möglich.

Anwalt geht gerichtlich gegen gesperrte Stege vor

Dienstag, 27. April, 19.03 Uhr: Die Sonne scheint, die Inzidenz sinkt leicht - und die Stege am Starnberger See und an allen anderen im Landkreis bleiben gesperrt. Der Anwalt Hans-Peter Tauche geht nun dagegen vor dem Münchner Verwaltungsgericht vor. Die Maßnahme des Landratsamtes sei rechtswidrig und "geradezu grob schikanös", heißt es im Eilantrag, den der Anwalt wie angekündigt nach eigenen Angaben im Namen einer Mandantin eingereicht hat. Im Freien bestehe kein relevantes Ansteckungsrisiko. Aus genau diesem Grund hatte jedoch die Kreisbehörde die Stege Ende Februar gesperrt, nachdem dort an einem Wochenende Hunderte saßen. Die Polizei hat bereits Anzeige gegen Jugendliche erstattet, die sie in Percha erwischt hatte. Äußerungen des Landratsamts ließen befürchten, dass die Stege den ganzen Sommer geschlossen blieben, erklärt Tauche. Hier die Hintergründe:

Inzidenz bleibt unter Grenzwert

Dienstag, 27. April, 8.51 Uhr: Die Inzidenz ist im Landkreis Starnberg weiter deutlich gesunken. Am Dienstagmorgen registrierte das Robert-Koch-Institut 86,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Im Landkreis Landsberg stiegen diese wieder leicht auf 85,6. Damit liegt die Inzidenz in Starnberg den zweiten Tag, in Landsberg den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100. Nach fünf Tagen darunter können die Landkreise die Notbremse lockern, die Ausgangssperre aussetzen und mehr Kontakte ermöglichen.

Inzidenz sinkt wieder unter Grenzwert von 100

Montag, 26. April, 19.12 Uhr: Die Inzidenz ist am Montag nach wenigen Fällen am Wochenende erstmals wieder unter 100 gesunken und lag bei 98,0. Sollte der Grenzwert bis Freitag unterschritten bleiben, könnte die Corona-Notbremse von Sonntag an gelockert werden. Das Landratsamt meldete auch am Montag nur sechs neue Fälle.

26-Jähriger stirbt nach Corona-Infektion

Montag, 26. April, 17.30 Uhr: Ein mit dem Coronavirus infizierter 26-Jähriger aus Andechs ist in einer Klinik gestorben. Die Infektion gilt laut Landratsamt nicht als Todesursache. Der Mann sei "mit" und nicht an Covid-19 gestorben, sagte eine Sprecherin. Weitere Informationen gab die Behörde aufgrund des Datenschutzes nicht. Der Landkreis verzeichnet seit Beginn der Pandemie 112 Tote, 44 starben mit der Infektion. Zur Unterscheidung der Todesursachen in der Statistik der Behörden:

Holetschek kommt nach Herrsching

Sonntag, 25. April, 18.25 Uhr: Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) besucht an diesem Montag das Impfzentrum in Herrsching. Holetschek folgt einer Einladung von Landrat Stefan Frey, der bei dieser Gelegenheit mit dem Minister über die Impfstrategie bis Sommer 2021 sprechen will. Mit dabei sind noch die CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig, Herrschings Bürgermeister Christian Schiller, der Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Jan Lang, der Verwaltungsleiter des Impfzentrums Roland Schwankhart sowie der Ärztliche Koordinator Bernhard Junge-Hülsing und Klinik-Geschäftsführer Thomas Weiler. Insgesamt verzeichnet die Kreisbehörde im Verlauf des Wochenendes 31 neue Fälle: 24 am Samstag, sieben am Sonntag. Laut Landratsamt haben sich aber erneut Kinder und Schüler mit dem Coronavirus infiziert: drei in der Montessorischule Starnberg sowie ein Betreuer und je ein Schüler an der Grundschule Krailling und an der Grundschule Percha.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 106,8

Sonntag, 25. April, 10:22 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Sonntag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 106,8. Am Vortag war sie noch bei 136,8 gelgen. Am Samstag hatte das Landratsamt 24 neue Fälle registriert: neun allein in Starnberg, sowie fünf in Gilching, vier in Wörthsee, drei in Gauting, zwei in Herrsching sowie einen in Krailling. Aktuelle Zahlen für Sonntag sind am späten Nachmittag zu erwarten.

Wieder Kind und Jugendlicher angesteckt

Freitag, 23. April, 19.04 Uhr: Die Infektionen unter Kindern und Jugendlichen reißen nicht ab. Nun hat es laut Landratsamt einen Schüler der zwölften Klasse am Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching erwischt, also aus dem Abiturjahrgang. Nach Angaben der Schulleitung muss jedoch keiner der Mitschüler in Quarantäne. Ebenfalls eine Infektion gab es im Starnberger Kindergarten am Hirschanger, dort sind nun fünf Kinder und Beschäftigte positiv getestet worden. Die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne stieg von 62 auf 76.

Das Landratsamt hat die Corona-Regeln den bundesweiten angepasst. Beispielsweise gilt die Ausgangssperre nun von 22 bis fünf Uhr. Beim Einkaufen darf der Corona-Test grundsätzlich nicht älter als 24 Stunden sein. Geschäfte müssen künftig schon ab einer Inzidenz von 150 auf "Click & Collect" umstellen. Am Freitag stieg der Wert auf 143,4.

Ansturm auf Arztpraxen

Donnerstag, 22. April, 19.44 Uhr: Die Impftempo im Landkreis hat deutlich zugelegt: Innerhalb von einer Woche haben sich die Zahlen verdoppelt - auf mehr als 30 000 Menschen, die zumindest die erste Dosis erhalten haben. Hausärzte berichten von einem regelrechten Ansturm, seit am Mittwoch die Priorisierung von Astra Zeneca für Arztpraxen aufgehoben worden ist. "Die Telefonanlage ist zusammengebrochen", berichtet etwa der Starnberger HNO-Arzt und Pandemiekoordinator Bernhard Junge-Hülsing.

Die Kreisbehörde meldet am Donnerstag 23 neue Fälle: je fünf in Gauting und Gilching, drei in Starnberg, je zwei in Seefeld, Tutzing und Wörthsee, sowie je einen in Andechs, Berg, Feldafing und Weßling.

Schnelltests in Starnberg

Donnerstag, 22. April, 11.35 Uhr: Der Landkreis erweitert sein Angebot für Corona-Schnelltests: In Starnberg eröffnet diesen Donnerstag eine weitere Station in der Schlossberghalle, ohne Voranmeldung wird montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr kostenlos getestet. Zuvor muss man sich jedoch online unter testung.sampletracker.eu registrieren. Das Testergebnis steht nach etwa 20 bis 30 Minuten fest und wird dann per E-Mail zugeschickt. Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, kann an Ort und Stelle gleich ein PCR-Test vorgenommen werden. Eine weitere Testmöglichkeit besteht im "Hugos Beach Club", Seepromenade 1.

Kinder und Erzieherinnen positiv getestet

Donnerstag, 22. April, 8.24 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Starnberg mit relativ hohen Fallzahlen an den vergangenen Tagen ist wieder leicht rückläufig. Am Mittwoch meldete das Landratsamt 16 neue Fälle, der Sieben-Tage-Inzidenzwert lag bei bei 152,9 und sank am Donnerstagmorgen auf 141,2. Ein Schwerpunkt scheinen Kinderbetreuungseinrichtungen zu sein: Im Montessori-Kindergarten Krailling wurde ein Kind positiv getestet, im St. Josef-Kindergarten Gauting ebenfalls; 26 Personen müssen in Quarantäne. Im Gilchinger Hort "Villa Holzwurm" steckte sich eine Mitarbeiterin an, betroffen sind 13 Kontaktpersonen. Am Dienstag wurden drei Gruppen des Starnberger Kindergartens am Hirschanger nebst Betreuerinnen bis 2. Mai in Quarantäne geschickt.

Über 80-Jährige geimpft

Dienstag, 20. April, 17.15 Uhr: Wie der BRK-Kreisverband mitteilt, haben alle impfwilligen über 80-Jährigen im Landkreis inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten. Deshalb wird diese Gruppe nicht mehr gesondert in der Impfstatistik des Landkreises geführt. Stattdessen werden dort nun ergänzend die Impfzahlen der Hausärzte gelistet.

Covid-19-Fälle in Kita, Schule und Asyl-Unterkunft

Dienstag, 20. April, 16.27 Uhr: Erneut hat das Landratsamt Covid-19-Fälle in Einrichtungen im Landkreis verzeichnet. In der Starnberger Kita Hirschanger wurden zwei Mitarbeiter positiv getestet, 40 Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. An der Realschule Herrsching wurde ein Schüler positiv getestet, in der Asyl-Unterkunft in Herrsching gibt es einen infizierten Bewohner. Die Kreisbehörde registriert insgesamt 42 Neuinfektionen, die meisten davon mit 15 in Starnberg.

Alkoholverbot verlängert

Dienstag, 20. April, 9.45 Uhr: Es bleibt beim Alkoholbverbot an den Seepromenaden und zentralen Treffpunkten in vielen Gemeinden. Das Landratsamt wird seine entsprechende Allgemeinverfügung, die an diesem Dienstag ausläuft, bis zum 11. Mai ohne Änderungen verlängern, so eine Sprecherin der Kreisbehörde. Auch die Stege an den Seen bleiben weiter gesperrt.

Corona-Infektionen in zwölf Kitas und Schulen

Dienstag, 20. April, 9.15 Uhr: Das Landratsamt hat am Montag nach einer Woche Kitabetrieb und Wechselunterricht an den Schulen Covid-19-Fälle an drei Kitas und neun Schulen verzeichnet. Insgesamt wurden 15 Kinder positiv auf das Coronavirus getestet, alleine in den drei Kitas wurden 84 Kontaktpersonen ermittelt, die sich in häusliche Quarantäne begeben mussten. Betroffen sind die Kindergärten in Pentenried, Perchting sowie die Einrichtung der Waldkirche in Krailling. Außerdem die Arnoldus-Grundschule in Gilching sowie die Grundschulen in Gauting, Pöcking und Krailling, die Gymnasien in Starnberg und Gauting, die Realschule in Gauting und die Fachoberschule in Starnberg. In dieser Woche haben die meisten Schüler im Landkreis wieder Distanzunterricht, in den Kitas gibt es eine Notbetreuung. Am Dienstagmorgen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 152,9, im Landkreis Landsberg am Lech liegt sie bei 137,2.

Verletzt und beleidigt: Einkauf ohne Maske eskaliert

Montag, 19. April, 17.38 Uhr: Der Einkauf einer Frau in einem Berger Laden in der Schatzlgasse hat ein jähes Ende genommen. Laut Polizei forderte der Geschäftsbetreiber die 54-Jährige auf, die Räume zu verlassen, weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Da die Bergerin dem nicht nachgekommen sei, habe er die Frau an Armen und Schulter nach draußen geschoben, wobei beide stürzten und sich die Kundin nach eigenen Angaben verletzte. Ferner gab die Frau an, sie sei von Mitarbeitern der Filiale und Kunden beleidigt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall am Freitagmittag beobachtet haben (Telefon 08151/3640).

42 Infektionen am Sonntag

Sonntag, 18. April, 20.39 Uhr: Erneut hat das Landratsamt viele Infektionen verzeichnet, am Sonntag waren es 42 in fast allen Gemeinden. Die meisten gab es erneut in Starnberg mit sieben, gefolgt von Gilching mit sechs und Gauting sowie Weßling mit je fünf. Im Interview erklärt Starnbergs Klinikchef und Pandemiebeauftragter Thomas Weiler die Lage in den Intensivstationen im westlichen Münchner Umland und warnt vor einer Überlastung:

Polizei rückt bei Hochzeit mit 100 Gästen im Bernrieder Kloster an

Sonntag, 18. April, 19.36 Uhr: Eine Hochzeitsfeier im Innenhof des Bernrieder Klosters fand am Samstag ein jähes Ende. Nach einem Hinweis löste sie die Penzberger Polizei unterstützt von etlichen Streifenwagenbesatzungen der Region auf. Die meisten der laut Gästeliste etwa 100 Teilnehmer hätten die Feier zu dieser Zeit bereits verlassen, so die Polizei, seien aber namentlich bekannt. Nach der kirchlichen Trauung des Hochzeitspaares hatte man sich an Tischen getroffen, ein Buffet war aufgebaut. Abstände sollen dabei nicht eingehalten und Masken teils nicht getragen worden sein. Laut Verordnung darf derzeit eine Hochzeitsgesellschaft neben den Trauzeugen nur den engsten Familienkreis umfassen.

Viele neue Infektionen

Samstag, 17. April, 17.43 Uhr: Die Zahl der neuen Infektionen bleibt hoch. Am Samstag hat das Landratsamt 35 Fälle registriert. Vor einer Woche waren es 21. Betroffen sind diesmal vor allem Herrsching mit sechs, Starnberg mit fünf sowie Gauting, Gilching und Seefeld mit jeweils vier Infektionen.

Landkreis zieht die Notbremse

Samstag, 17. April, 11.13 Uhr: Der Landkreis Starnberg muss wieder die Notbremse ziehen, das Landratsamt verschärft die Corona-Regeln von Montag an. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt zwar am Samstag leicht auf 105,4, reißt aber den dritten Tag in Folge den Grenzwert von 100, teilt die Kreisbehörde am Morgen mit. Damit sind nur noch Treffen mit einer Person eines anderen Haushalts erlaubt, zwischen 22 und 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Neu: Einkaufen mit Termin bleibt mit einem negativen Test möglich. Die Stege in den Seen bleiben gesperrt, Alkoholverbot und Maskenpflicht an ausgewiesenen Stellen gelten weiterhin. Alle Regeln im Überblick:

Nur Abschlussklassen dürfen in die Schulen

Freitag, 16. April, 19.27 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 111,2 liegt und damit über dem Grenzwert, findet von kommender Woche an in den Schulen wieder Distanzunterricht statt - mit Ausnahme der Abschlussklassen, die sich zwei Mal wöchentlich testen lassen müssen. Kindertageseinrichtungen bleiben geschlossen, bieten aber Notbetreuungen an. Das teilt das Landratsamt mit.

Insgesamt hat die Kreisbehörde am Freitag 25 neue Fälle registriert: sechs in Herrsching, je vier in Pöcking und Tutzing, je zwei in Berg, Gilching und Wörthsee, sowie je einen in Gauting, Krailling, Seefeld, Starnberg und Weßling. Laut Behördensprecherin Barbara Beck ist eine zehnte Klasse der Realschule Herrsching ein Schüler positiv getestet worden, ebenso am Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching sowie am Staatlichen beruflichen Schulzentrum in Starnberg.

Antigen-Schnelltests gibt es laut Landratsamt vom Montag an auch im Corona-Testzentrum in Gilching: täglich von 8.30 bis 16.30 Uhr. Termine können unter www.coronatest-sta.de vereinbart werden. Ebenfalls am Montag eröffnen auch die beiden Impf-Außenstellen in Feldafing und Herrsching.

Inzidenz reißt Grenzwert zum zweiten Mal

Freitag, 16. April, 8.26 Uhr: Die Inzidenz rangiert den zweiten Tag in Folge über dem Grenzwert von 100. Am Morgen liegt sie laut Robert-Koch-Institut bei 111,2 - ein Rückgang um knapp drei Punkte. Sollte am Samstag der Grenzwert von 100 ebenfalls gerissen werden, muss der Landkreis spätestens von Montag an die Corona-Regeln samt nächtlicher Ausgangssperre verschärfen.

19 neue Fälle - auch in Kitas und Schulen

Donnerstag, 15. April, 19.16 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag 19 neue Fälle registriert: fünf in Herrsching, je drei in Gilching und Krailling, je zwei in Pöcking und Weßling, sowie je einen in Berg, Gauting, Inning und Seefeld.

Nach einer weiteren Infektion im Kindergarten Sonnenblume in Oberpfaffenhofen seien dort elf Kinder in Quarantäne, berichtet Landratsamtssprecherin Barbara Beck. Auch aus dem Montessori-Kindergarten in Wörthsee wurde ein Fall gemeldet, außerdem je ein positiver Test in der Mittel- und Grundschule Tutzing, im Landschulheim in Kempfenhausen und in der Arnoldus-Grundschule in Gilching.

Inzidenz springt über Grenzwert

Donnerstag, 15. April, 8.26 Uhr: Nach den vielen Infektionen vom Vortag ist die Sieben-Tage-Inzidenz hochgeschnellt und erreicht am Morgen 114,1. Das entspricht laut Robert-Koch-Institut einem Sprung um fast 20 Punkte. Liegt die Inzidenz drei Tage nacheinander über dem Grenzwert von 100, muss der Landkreis die Notbremse ziehen und die Corona-Regeln wieder verschärfen. Dann sind nur noch Treffen mit einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Geschäfte dürfen nur für Kunden öffnen, die einen Termin haben und einen negativen Test vorlegen können. Die nächtliche Ausgangssperre kehrt zurück.

Zweithöchste Zahl an neuen Infektionen

Mittwoch, 14. April, 17.57 Uhr: Die neue Corona-Welle scheint den Landkreis nun doch voll erfasst zu haben: Das Landratsamt registrierte am Mittwoch 52 Infektionen - der zweithöchste Wert überhaupt seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr. Schwerpunkte oder Ausbrüche seien zunächst nicht auszumachen gewesen, sagte Behördensprecherin Barbara Beck.

Betroffen waren zwei Schulen: An der Paul-Hey-Mittelschule in Gauting wurde ein Kind positiv getestet. Mitschüler oder Lehrer mussten laut Landratsamt nicht in Quarantäne. Am Sonderpädagogischen Förderzentrum Fünfseen-Schule in Starnberg müssen sich nach einem Nachweis acht Menschen isolieren. Ob die Infektionen bei den Selbsttests vor dem Unterricht entdeckt wurden, war unklar.

Von den neuen Fällen wurden die meisten mit zwölf in Starnberg, acht in Herrsching, sieben in Gilching und sechs in Wörthsee verzeichnet. Die Inzidenz dürfte von derzeit im bayernweiten Vergleich sehr niedrigen 95,1 noch stark steigen. Ob der Spitzenwert bei Neuinfektionen auch mit einer wachsenden Zahl an Tests zusammenhängt, konnte die Landratsamtssprecherin nicht sagen, da die Zahl aller Abstriche - also auch der negativen - nicht ermittelt werde.

So viele Infektionen hatte es zuletzt auf dem Höhepunkt der zweiten Welle am 11. November 2020 gegeben. Nur an einem Tag wurden mehr Fälle verzeichnet. Am 25. März 2020 auf dem Höhepunkt der ersten Welle waren es 57.

Berger Rathausspitze negativ getestet, 27 neue Fälle im Landkreis

Dienstag, 13. April, 19.15 Uhr: Alle sechs Testergebnisse von Mitarbeitern der Berger Rathausverwaltung auf das Coronavirus sind negativ. Das teilte am Dienstag Bürgermeister Rupert Steigenberger mit. Wie berichtet, hatte sich einer der Berger Verwaltungsbeamten im Urlaub in den Osterferien mit dem Virus infiziert. Sechs der Rathausmitarbeiter gelten nun als Erstkontakte, unter ihnen ist auch Rathaus-Chef Steigenberger. Auch wenn ihre Testergebnisse negativ sind, müssen sich alle sechs betroffenen Mitarbeiter wegen der Virus-Mutanten zwei Wochen in häuslicher Quarantäne aufhalten. Weil die Personaldecke im Rathaus daher dünn ist, bittet Steigenberger um Rücksicht: Termine werden von Donnerstag an nur in dringenden Fällen vergeben.

Das Landratsamt registriert am Dienstag 27 Infektionen - jeweils sechs in Gauting, Gilching und Starnberg sowie einzelne Fälle in fast allen anderen Gemeinden des Landkreises. Schwerpunkte, Ausbrüche oder Nachweise bei Schultests waren der Kreisbehörde nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 87,1.

Inzidenz steigt langsam in Starnberg und rasant in der Region

Montag, 12. April, 18.22 Uhr: Die Inzidenz in Starnberg steigt - allerdings viel langsamer als in der Region. Mit einem Wert von 84,1 lag der Landkreis als einziger westlich von München noch unter der Grenze von 100. Weilheim-Schongau erreicht 116,6 und muss nach drei Tagen darüber von Dienstag an die Corona-Regeln verschärfen. In Landsberg kletterte die Inzidenz rasant auf nun 106,4 und übersteigt damit erstmals wieder den Grenzwert.

Polizei löst Party am Lagerfeuer auf

Montag, 12. April, 11.30 Uhr: Die Polizei hat am Samstagabend eine Feier rund um ein Lagerfeuer am Ammersee aufgelöst. Eine Verkehrsteilnehmerin hatte die Party in Wartaweil gegen 20.30 Uhr gemeldet, berichtet die Herrschinger Inspektion. Als die Streifen eintrafen, verschwanden die Besucher in alle Richtungen. Die Beamten konnten keine Feiernden mehr dingfest machen. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Lagerfeuer.

Sieben neue Fälle, steigende Inzidenz

Sonntag, 11. April, 16.18 Uhr: Das Landratsamt hat am Sonntag sieben Neuinfektionen registriert: drei aus Weßling, sowie je eine aus Starnberg, Gauting, Gilching und Pöcking. 169 Menschen aus dem Landkreis befinden sich derzeit in Quarantäne. Ein Kind aus dem Kindergarten "Sonnenblume" in Oberpfaffenhofen hat sich laut Kreisbehörde mit dem Coronavirus angesteckt. Insgesamt müssen sich zehn Kinder in Quarantäne begeben. Ein weiteres Kind hat sich zudem im Kindergarten des Gilchinger Ortsteils Geisenbrunn infiziert, ein Kind muss sich nun häuslich isolieren. Geschlossen bleibt von Montag an nicht nur das "Wichtelhaus" in Gilching, sondern auch der Montessori-Kindergarten in der Gemeinde, weil sich dort zu viele Mitarbeiterinnen häuslich isolieren müssten, so die Sprecherin des Landratsamts, Barbara Beck. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 82,7 gestiegen, liegt aber den sechsten Tag in Folge unter dem Grenzwert 100. Zusätzlich zu den am Samstag erfolgten Impfungen meldet die Kreisbehörde noch 2381 Dosen, die die Hausärzte im Landkreis bis zum 8. April an ihre Patienten verabreicht haben.

Fast 2000 Menschen geimpft

Sonntag, 11. April, 12.31 Uhr: Beim Sonderimpftag am Samstag werden mehr Menschen geimpft als ursprünglich vorgesehen. Das Landratsamt spricht von 1930 Impfdosen, die an diesem Tag in zehn Stunden verabreicht wurden, davon 1715 Dosen Biontech und 215 Dosen Astra Zeneca. Bereits bis Mittag seien 1000 Dosen des Vakzins Biontech verimpft worden. Weil alles schneller ging als erwartet, habe man sich kurzfristig zu weiteren Impfangeboten an Landkreisbürger der Priorität 2 entschlossen, so die Kreisbehörde. Drei Rettungsfahrzeuge mit Impf- und Beobachtungsteams im Landkreis waren zudem im Landkreis unterwegs, die insgesamt 45 bettlägerige Menschen zuhause geimpft haben. Dem Landratsamt zufolge ist es nun gelungen, die höchste Priorisierungsgruppe abzuschließen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Sonntag auf 82,7.

Impfmarathon im Landratsamt

Samstag, 10. April, 16.06 Uhr: Im Landratsamt Starnberg findet derzeit ein Sonderimpftag statt. Verabreicht werden sollen bis zum Abend etwa 1500 Dosen an die höchste Priorisierungsstufe, an Lehrer und Erzieher sowie bereits einige auch an Landkreisbürger zwischen 70 und 80 Jahren. Zudem hat Starnberg am Freitag überraschend 10 000 Dosen des Vakzins Astra Zeneca erhalten, die nun an die Hausärzte verteilt und dort verabreicht werden sollen. Wie es heißt, soll dabei die vorgegebene Impfreihenfolge nicht an vorderster Stelle stehen.

Auf Twitter teilt der Gilchinger Bürgermeister Manfred Walter mit, dass das "Wichtelhaus" wegen des am Freitag bekannt gewordenen Corona-Ausbruchs von Montag an geschlossen bleibt. Vier von fünf Mitarbeitern seien in Quarantäne geschickt worden, die Eltern würden noch heute benachrichtigt. Das Landratsamt Starnberg meldet am Samstag 21 Neuinfektionen, zehn davon aus Starnberg. Je drei neue Fälle wurden in Gauting und Gilching registriert, je eine neue Infektion in Andechs, Berg, Herrsching, Tutzing und Wörthsee.Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt am Samstag leicht auf 73,9.

Im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau gelten nach einer amtlichen Korrektur der Inzidenz von Montag an die Regelungen für einen Wert über 100, also auch "Click & Meet" beim Einkauf in inzidenzabhängigen Geschäften. Wer dort etwas erwerben will, muss zuvor einen Termin vereinbaren und ein negativen Coronatest vorweisen, der entweder von einer offiziellen Teststation stammt oder vor Ort im Laden als Antigen-Schnelltest von Fachpersonal abgenommen worden ist.

Fälle in drei Gilchinger Kitas

Freitag, 9. April, 17.32 Uhr: Das Landratsamt hat am Freitag 24 Neuinfektionen registriert, die meisten in Gauting (5), Gilching (4) und Starnberg (3). Aus dem Gilchinger Montessori-Kindergarten sowie dem "Wichtelhaus" und der Kita Geisenbrunn meldet die Kreisbehörde jeweils eine mit dem Coronavirus infizierte Mitarbeiterin. Insgesamt mussten 24 Menschen in Quarantäne. Im Landkreis Landsberg am Lech hat sich die Telefonnummer des Impfzentrums auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts in Penzing geändert. Es ist ab sofort unter der neuen Rufnummer 0391/73813003 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Landsberg lockert Regeln

Freitag, 9. April, 9.40 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Landsberg am Lech am Freitag mit 77,3 den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100 liegt, gelten dort von Sonntag an gelockerte Corona-Beschränkungen. Es dürfen sich wieder maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, die nächtliche Ausgangssperre entfällt und Geschäfte außerhalb des täglichen Bedarfs dürfen mit Terminbuchung öffnen. Im Landkreis Starnberg stieg der Inzidenzwert auf 71, in Weilheim-Schongau überschritt er am Freitag erstmals wieder den Grenzwert und lag bei 107,8. Deshalb werden dort von Montag an alle Schüler Distanzunterricht haben, lediglich Viertklässler, Elftklässler sowie die Abschlussklassen können in den Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht (der Mindestabstand muss gewährleistet werden). Schüler und Lehrer müssen mindestens zweimal wöchentlich einen Corona-Test machen. In den Landkreisen Starnberg und Landsberg am Lech haben alle Schüler Präsenz- oder Wechselunterricht. Es gilt eine zweimal wöchentliche Testpflicht.

24 neue Fälle

Donnerstag, 8. April, 18.01 Uhr: Das Landratsamt hat 24 Neuinfektionen registriert: fünf in Gauting, je drei in Starnberg und Wörthsee, je zwei in Berg, Gilching, Herrsching und Pöcking, sowie je einen in Feldafing, Inning, Krailling, Seefeld und Tutzing. In der Gemeinschaftsunterkunft in Krailling wurde zu den bereits bekannten zwei Fällen ein weiterer gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bereits den fünften Tag unter 100. Bis zum 6. April haben Hausärzte im Landkreis zusätzlich zum Impfzentrum und dessen Außenstellen 813 Impfungen verabreicht.

Inzidenz sinkt auf 60,7

Donnerstag, 8. April, 14.51 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter und liegt bei 60,7. Auch im Nachbarlandkreis Landsberg am Lech ist der Wert weiter gefallen und liegt mit 70,7 den zweiten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100. Sollte das auch am Freitag der Fall sein, kann Landsberg von Sonntag an die Corona-Beschränkungen wieder lockern. In Weilheim-Schongau ist die Inzidenz am Mittwoch von 75,3 auf 89,3 gestiegen.

48-Jährige stirbt an Corona

Mittwoch, 7. April, 18.05 Uhr: Eine 48 Jahre Frau aus Gilching ist am Ostermontag an Covid-19 gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, starb die Frau in der Klinik München-Großhadern. Sie ist das bislang jüngste der insgesamt 111 Todesopfer im Landkreis seit Beginn der Pandemie. Die Kreisbehörde registriert 29 neue Fälle, acht davon in Gauting, fünf in Berg und vier in Starnberg. In der Kraillinger Asyl-Unterkunft haben sich zwei Bewohner aus zwei Wohnungen infiziert. Sie wurden laut Landratsamt in eine andere Einrichtung verlegt. Ihre insgesamt neun Mitbewohner müssen sich häuslich isolieren. Ob Gauting Modellregion für Lockerungen nach dem Tübinger Vorbild wird, bleibt weiter offen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat alle geplanten Öffnungen um mindestens zwei Wochen auf frühestens den 26. April verschoben. Das Landratsamt nimmt Anmeldungen für den Sonderimpftag am Samstag entgegen.

Inzidenz bei 68

Mittwoch, 7. April, 9.50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den Landkreis am Morgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 68 errechnet. Damit hat sich der Wert binnen einer knappen Woche nahezu halbiert. Das RKI warnt zugleich, den Zahlen zu viel Gewicht beizumessen. Über die Osterfeiertage sei weniger getestet, ausgewertet und gemeldet worden. Im Landkreis Weilheim-Schongau sinkt der Wert auf 75,3, im Landkreis Landsberg am Lech lag er am Mitwochmorgen bei 91,4 und damit erstmals wieder unter dem Grenzwert von 100.

Sonderlieferung an Impfstoff

Dienstag, 6. April, 16.42 Uhr: Die Kreisbehörde erwartet in dieser Woche eine Sonderlieferung an Impfstoff, insgesamt etwa 6000 Dosen. Das entspricht in etwa der dreifachen Menge des bisherigen wöchentlichen Lieferumfangs. Die Vakzine - überwiegend vom Hersteller Biontech - würden an die Impfzentren ebenso wie an die Hausärzte gehen, so Landratsamtssprecherin Barbara Beck. Für Samstag ist außerdem ein Sonderimpftag geplant, Details dazu will die Behörde am Mittwoch bekannt geben. Der Plan ist, dass spätestens am Samstag alle impfwilligen Landkreisbürger in der höchsten Priorität ihre erste Spritze bekommen haben sollen.

Sieben Neuinfektionen

Dienstag, 6. April, 16.35 Uhr: Das Landratsamt registriert an diesem Dienstag sieben Neuinfektionen: zwei in Pöcking und je eine in Andechs, Gilching, Starnberg, Weßling und Wörthsee.

Lockerungen von Donnerstag an

Dienstag, 6. April, 9.10 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag auf 89,3 gesunken ist und damit den dritten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100 liegt, kann der Landkreis von Donnerstag an aus dem strengen Lockdown. Die härteren Kontaktbeschränkungen entfallen, der Einzelhandel und Museen dürfen wieder mit Terminvereinbarung öffnen.

Inzidenz sinkt erstmals wieder unter 100

Sonntag, 4. April, 18.47 Uhr: Im Fünfseenland gehen die Entwicklungen auseinander. Während am Westufer des Ammersees im Landkreis Landsberg von Montag an verschärfte Corona-Regeln gelten, weil die Inzidenz drei Tage in Folge über dem Grenzwert von 100 rangiert, sinkt sie am Sonntag im Landkreis Starnberg erstmals wieder darunter. Am Sonntag registrierte dort das Robert-Koch-Institut einen Wert von 97,3. Auch in Weilheim fiel er auf 85,6.

Bleibt die Inzidenz drei Tage unter der 100er-Marke, können die Regeln gelockert werden. Dann könnten sich wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen und Geschäfte öffnen. Allerdings verweist das Robert-Koch-Institut darauf, dass die Zahlen rund um die Feiertage schwer zu interpretieren sind, weil weniger Menschen zum Arzt gehen und die Labors weniger Proben auswerten.

Umgekehrt in Landsberg: Dort lag die Inzidenz am Sonntag bei 101,4. Das Landratsamt kündigt eine Verschärfung der Corona-Regeln von Mitternacht an. Dann gilt eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Treffen sind nur noch mit einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht. Damit gelten in Landsberg von Mitternacht an die gleichen Regeln wie in Starnberg.

Spaziergänger müssen 500 Euro Strafe zahlen

Freitag, 2. April, 19.07 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag in der Starnberger Innenstadt die Ausgangssperre kontrolliert und mehrere Fußgänger für ihren späten Ausflug mit einem hohen Bußgeld bestraft. Jeweils 500 Euro müssen die sechs überwiegend jungen Leute für ihre Spaziergänge zwischen 1.19 Uhr und 4.17 Uhr zahlen, teilt die Inspektion mit. Zwei von ihnen kamen gerade von einer Tankstelle, wo sie sich eine Flasche Wein gekauft hatten. Zwei weitere wollten sich bei einem Schnellrestaurant etwas zu essen holen. Diese Gründe seien ebenso wenig "triftig" gewesen wie das Spazierengehen der weiteren beiden Angetroffenen, heißt es im Bericht der Polizei. Die nächtliche Ausgangssperre gilt zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, Ausnahmen gibt es nur für Berufstätige, in medizinischen Notfällen und zum Gassigehen.

Ernst machen die Beamten auch bei den gesperrten Stegen. Bereits am Dienstagabend gegen 20 Uhr traf eine Streife auf mehrere Menschen auf dem Steg im Badegelände von Percha. Alle drei Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren aus Starnberg kassierten Anzeigen. Sie gehörten auch noch unterschiedlichen Haushalten an. Derzeit dürfen sich Mitglieder eines Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.

Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 117,8. In Landsberg kletterte er auf 105,6 und lag damit den zweiten Tag über dem Grenzwert von 100. Wieder darunter fiel der Wert in Weilheim erstmals mit 97,4.

Kitas bleiben geschlossen

Donnerstag, 1. April, 20.55 Uhr: Wegen der hohen Inzidenz im Landkreis bleiben auch in der Woche nach Ostern die Kitas geschlossen. Sie dürfen lediglich eine Notbetreuung anbieten, teilt das Landratsamt mit. Auch Spielgruppen sind nicht erlaubt. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte am Donnerstag wieder und erreicht 126,6. Die meisten der 15 neuen Infektionen wurden mit fünf in Andechs registriert, drei gab es in Seefeld, je zwei in Gauting, Gilching und Herrsching sowie eine in Inning.

Im Landkreis Landsberg hat die Inzidenz erstmals den 100er-Grenzwert gerissen und erreicht 107,2. Nach drei Tagen über der Marke müssen die Corona-Regeln verschärft und etwa eine nächtliche Ausgangssperre erlassen werden.

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© SZ.de/frie, dac, abec, jesc/van
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